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ubermorgen.com - The Sound Of eBay

Hans Bernhard dürfte den Lesern dieses Blogs bereits ein Begriff sein. Zusammen mit Lizvlx bildet er das Künstler-Duo ubermorgen.com - Gründer von etoy - und bestritt große Teile meiner Dokumentation Culture Jamming.

ubermorgen.com sind die Schöpfer der EKMRZ-Triologie, die aus der Faszination für die Oberflächen von Google, Amazon und eBay enstanden ist. Teil Eins dieser Triologie war das Projekt Google Will Eat Itself - ein Hack der Selbstreferentialität von Google - in den Jahren 2005 und 2006. In den Jahren 2006/07 folgte Teil Zwei Amazon Noir – The Big Book Crime, über den ich noch im Culture Jamming-Blog berichtete. Die Triologie wird nun durch das Projekt The Sound Of eBay fortgesetzt:

Sound Of eBay

Wie funktioniert The Sound Of eBay nun?
ubermorgen.com bieten auf der VTX-inspirierten Website eine Eingabemaske an, in die eBay-Username und e-mail-Adresse eingegeben werden können. Aus den eBay-Userdaten werden durch eine sc3 Supercollider-Soundengine einzigartige Songs generiert, die dann nach Autechre (kein Wunder, benutzen dieselbe Engine), Microstoria oder L@N klingen.

“The Sound of eBay” is the affirmative high-end low-tech contribution to the atomic soundtrack of the new peer-to-peer hyper-catastrophic shock-capitalism.
ubermorgen.com

Für Nerds gibt es eine technische Dokumentation, das Visualcoding ist hier zu bestaunen, den theoretischen Background liefert Grischinka Teufl hier und den Teletext-Look hat Lizvlx aus VTX-Porno-Pages des österreichischen Kabelfernsehens entwickelt.


Sound Of eBay - Der Account von Subliminal_Kid
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Echoecho - The Vampire Empire EP

In punkto Sebastian Buchholz aka Echoecho bin ich etwas befangen, habe ich schließlich seine erste Roland TB-303 - gekauft in Australien - miterlebt, gemeinsam als inaktiver Teil in einem Techno-Live-Act gewirkt, seine ersten musikalischen Gehversuche und die erste Labelgründung verfolgt. Aus der gemeinsamen musikalischen Zusammenarbeit wurde leider nie etwas, da ich mich in Richtung Film und Fernsehen begeben habe, aber der Kontakt blieb über bisher 1 1/2 Jahrzehnte erhalten.

Basti Foto

Das letzte Mal habe ich Sebastian im April gesehen, als er anläßlich der Pressung der Vampire Empire EP bei Dubplate & Mastering in Berlin war. Er hat mir einen Stapel CDs hier gelassen und in der Flut der Promo-Releases sind diese etwas untergegangen. Im Frühwerk von Sebastian Buchholz habe ich mich aufgrund des hohen Outputs und meiner damaligen (Minimal)-Techno-Überdosis nicht so richtig zurechtfinden können, vieles war sehr prozesshaft und auf dem Weg nach - ja wohin eigentlich?

Die Killer-Tracks Bedford Misanthropic und Vampire Empire lassen diesbezüglich keine Fragen offen!

Bedford Misanthropic platzt nach ein paar synkopierten 808-Schlägen mit der Hammer-Bassline ins Haus, dicht gefolgt von einer wunderschönen Synth-Fläche. Das ist die Old New-School von Elektro-Funk. Die UR- und Detroit-Techno-Einflüsse sind nicht wegzuleugnen, ebensowenig wie die von Mid-90ies-IDM, der Track bleibt aber nicht in der Vergangenheit stecken, sondern wurde von Echoecho auf zeitgenössische Qualität poliert. Das ist schnell, das ist dreckig, mehr davon und zwar schnell!

Vampire EP

Vampire Empire ist da zunächst etwas schüchterner im Ansatz mit einem komplexen, etwas holpernden Drum-/Percussionpattern, gewinnt dann aber exakt nach 2 Minuten durch eine darke Synthdrone an Tempo und steigert sich zu einem veritablen darken Techno-Funk-Monster. Hier blitzen die Strobo-Blitze des alten Tresor-Kellers und eine klitzekleine Prise Public Enemy auf. Kann es kaum erwarten, das auf einem Big Rig zu hören.

Hier geht’s zum Download.

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Free Download: Various Artists - Ghostly Swim [Ghostly International]

Das mir bis dato völlig unbekannte Label Ghostly International Records aus Ann Arbor, Michigan und Spieleschmiede, Cartoon-Network und Musiklabel [adultswim] haben zusammen eine Electronica / IndieRock / Disco / IDM / Minimal / Downtempo / SynthPop / Experimental-Compilation zum FREIEN DOWNLOAD zusammengestellt.

Das Ergebnis: Meine Lieblingscompilation des Jahres 2008! So eine überraschungs- und abwechslungsreiche Mixtur aus postmodernen Musikstilen verlangt eine 1:1-Rezension, an der ich mich gerne versuchen möchte.

Ghostly Swim Cover

Michna - Tripple Chrome Dipped
Der zwischen “Miami to Brooklyn, NY” lebende Adrian Michna eröffnet den Ghostly Swim-Reigen und hat sich offensichtlich einen 8Bit-Sampler gekauft, mit dem er seinen Gesang Art Of Noise-mäßig über einen trockenen Synthbasslauf arrangiert. Überhaupt scheint Michna teilweise in den 80igern steckengeblieben zu sein, veröffentlicht er doch tatsächlich noch MixTAPES und zwar Super Crispy Mega Ultra Fly-Cassette Only.

In der ersten Hälfte kommt Tripple Chrome Dipped zwar nicht so richtig aus dem Quark, aber nach geschlagenen 2 1/2-Minuten stürzt der Sampler ab und der Track gewinnt kurz vor der Zielinie durch eine Synthline kräftig an Fahrt, die leider dann so schnell verschwunden ist, wie sie begonnen hat. Damit steht der Track aber exemplarisch für das fragmentarisch-prozesshafte Wesen der gesamten Compilation.

Dabrye - Temper
Einer von zwei mir bekannten Musikanten auf diesem Sampler, der Glitch-Hop-Produzent Dabrye aka Tadd Mullinix aus Ann Arbor, Michigan, liefert eine gewohnt hochwertige Kopfnicker-Beatprogramming-Nummer mit eingestreuten Rap-Vocals und Sägezahn-Bassline ab, deren Air-Raid-Sirenen-Intro die Fröhlichkeit von Michna gleich mal souverän konterkariert.

The Chap - Carlos Walter Wendy Stanley
Die vier gealterten Londoner Kunststudenten von The Chap sind quasi die schnelle-und-dreckige Variante von LCD Soundsystem, wenn auch Carlos Walter Wendy Stanley mit seinem Stakkato-Schlagzeug und dem Pogo-Gitarrenriff m.E. zu den schwächsten Tracks von Ghostly Swim gehört.

Dark Party - Active
Weiter fährt der Ghostly Swim-Zug in die Dark-Elektro / Funk-Gefilde des New Yorker Bloggers und Produzenten Eliot Lipp aka Dark Party, dessen teilweise in Reverse-Schleifen laufenden Basslines und Sheffield-Bleep-Parts extrem Drexciya-inspiriert und damit phatt klingen, aber auch ein wenig melancholisch wie ein Elch auf dem Weg zur Kastration.

Tycho - Cascade
Der Hang zur Melancholie haftet auch den Boards of Canada-Produktionen an, doch halt, dies hier sind ja garnicht BoC, das ist Grafikdesigner und Musiker Tycho aka Scott Hansen aus San Francisco, der es sich anscheinend zur Aufgabe gemacht hat BoC-Stücke 1:1 zu imitieren.

Cascade jedenfalls könnte direkt aus dem Frühwerk von BoC stammen, mit der mysteriös wispernden Frauenstimme, den Spieluhrmelodien und dem knallharten BigBeat-Drumprogramming. Am Schluss packt Tycho noch die Lagerfeuergitarre aus und spätestens jetzt ist ihm keiner mehr böse dafür, dass er als bekennender Epigone grossartige Musik produziert.

JDSY - All Shapes
JDSY aus Michigan steuert den funky Hirnexpander All Shapes bei, auf dem eine asynchrone Casio-Melodie und eine gelangweilte Jungsstimme versuchen extrem Lo-Fi zu sein. Mit 1:56-Spielzeit eher eine Genre-Miniatur, denn ein Track, aber als solche durchaus funktional.

Deastro - Light Powered
Was soll man dazu sagen? Giorgio Moroder meets Visage, eine darke New-Wave-Bassline und ein Plastik-Disco-Synth-Riff treffen auf eine rotzig-sequentierte Punkbassdrum. Dies ist im Prinzip Querschnitt, Essenz und nackte Wahrheit der 80iger-Jahre in einem.

Hochnotpeinlich, aber geht ab wie Hölle und wird bei erhöhtem Alkohol- oder Ecstasy-Pegel die Hände mit Sicherheit in die Höhe treiben. Deastro aka Randolph Chabot Jr. stammt übrigens aus Detroit und bezeichnet seine Musik selber als deutsch / japanisch / italienischen Pop!!!

Matthew Dear - R+S
Matthew Dear gilt als vom Minimal-Techno-Funk Thomas Brinkmanns inspiriert, hat aber anscheinend statt einer Mike Ink-Maxi eine Platte von Depeche Mode erwischt, die kraftvoll gegen den amtlichen Minimal-Stomper anleiert. Klingt wie ein Schützenfestdisco-Besuch auf LSD.

FLYamSAM - The Offbeat
FLYamSAM ist Flying Lotus und The Offbeat hält, was der Titel verspricht. Ein Madlib-Beatgeklappergerüst stolpert asynchron vor sich hin und wird von analogen Synths umschmeichelt. So würde vermutlich die musikalische Liebeserklärung eines Doozers klingen.

Cepia - Ithaca
Huntley Miller aus Minneapolis aka Cepia wärmt dagegen auf charmant-altmodische Electronica-Art das Herz. Melancholische Synth-Harmonien treffen auf dekonstruktivistische Gitarren-Ruinen die traurig schluchzen, wovon sich das trockene Drumprogramming denkbar unbeeindruckt zeigt. Das ist allerdings so prägnant-mittig, dass man eigentlich den Warnhinweis “Vorsicht! Kann bei zu großer Lautstärke einen Schädelbasisbruch verursachen!” auf das Cover drücken müsste. Postmoderne Lagerfeuermusik.

Aeroc - Idiom
Aus New Mexiko stammt Geoff White aka Aeroc, dessen etwas lieblos durch sämtliche DSPs gedrehter Track eher nervt als verzückt. Ist wahrscheinlich Geschmackssache, aber angesichts des edlen Umfelds auffällig farblos.

The Reflecting Skin - Traffickers
The Reflecting Skin ist eigentlich ein surrealer Filmklassiker von Philip Ridley, nach dem sich ein Produzent aus Ann Arbor benannt hat. Traffickers klingt wie ein Bunker Records-Crack-Alptraum der frühen Unit Moebius oder Rude 66 und macht somit dem surrealen Charakter des Namensgebers alle Ehre.

Diese Musik gehört in einen retrofuturistischen Atombunker, in dem die Sicherheitsanlagen nach einem Lockdown verrücktspielen und sich die wenigen Überlebenden vor herumrasenden Acid-Robotern verstecken. Wicked!

School Of Seven Bells - Chain
Chain tut dann so als wenn gar nichts gewesen wäre und eine leicht vocoderisierte Frauenstimme singt davon, dass sie irgendetwas reminded. School Of Seven Bells aus Brooklyn sind eine richtige Band, die Zwillinge Claudia und Alejandra Deheza sind offenbar bildhübsch und klingen wie Out Hud oder Neulander, also Indierock auf Ecstasy mit Elektronik an Bord.

Ben Benjamin - Squirmy Sign Language
Was haben Chris Isaak und David Lynch gemeinsam? Nun, Wicked Game gehörte zum Soundtrack einer Schlüsselszene von Wild At Heart und Chris Isaak durfte in dem Kinofilm Twin Peaks - Fire Walk With Me einen FBI-Agenten spielen, der alsbald von mysteriösen Kräften vom Erdboden verschluckt wurde. Die ätherisch-somnambule Campfire-Gitarre von Isaak kann also durchaus mit einem dunkel-mysteriösen Doppelcharakter gelesen werden.

Dies dachte sich wohl auch Ben Benjamin aus Ypsilanti (sic!), Michigan und lässt auf einige sehnsuchtsvollen Gitarrenfiguren eine darke Drill’n'Bass-Orgie folgen, die Visionen von BOB heraufbeschwören, der die Ferienfreizeitatmosphäre mit einer blutigen Axt in einen Alptraum verwandelt. Aber Ben Benjamin ist sicher ein netter Kerl.

Kill Memory Crash - Hit+Run
Kill Memory Crash aus Chicago sind NuRave-Industrial der harten Sorte. Metalldrums und Sägezahn-Synths, als wenn EBM nie aufgehört hätte zu existieren. Sie selber nennen das Frankenstein Electronic und ähnlich anachronistisch wie der Mythos ist auch ihr abgefucktes Punk-Genöhle. Nicht meins.

Osborne - Wait A Minute
Todd Osborn aka Osborne, der auch aus dem ulkigen Örtchen Ypsilanti kommt, hat mal Waffen für die Air Force designt, was ihn für mich nicht unbedingt zum Sympathen macht. Seiner Musik hört man diese Profession jedoch nicht an: Daft Punk-mäßige Vocoder-Stimmen schauen um die Ecke, funky Gitarrenlicks und eine fröhliche Synth-Melodie bilden eine handwerklich einwandfreie aber leider recht uninspirierte House-Nummer. Als DJ mixt er allerdings auf Teufel-komm-raus.

Milosh - Then It Happened
Waschechte Electronica kommt dann gegen Ende des Albums auch noch zum Zuge, Mike Milosh aus Toronto ist Labelmate von Dntel und auch fast genauso schön. Romantische Komposition, entrückter Gesang und die obligatorischen elektronischen Störmanöver um den Kitsch zu bekämpfen. Der Mann hat Potential…

10:32 - Blue Little
… genau wie 10:32 die leider unGooglebar sind. Im monochrom-Jahrbuch #2 gibt es unter der Rubrik Rezensionen einige Uhrzeiten-Rezensionen, leider fehlt aber die Uhrzeit 10:32, die knapp nach dem Knoppers-Werbespot um 9:30 und vor der Schnapps-Uhrzeit 11:11 liegt. Von jetzt an aber steht 10:32 für relaxten Folk-Hop, der mit Tommy Guerrero und dem tollen Album A Little Bit Of Somethin’ Anfang des neuen Jahrtausends das Licht der Welt erblickte. Blue Little ist etwas komplexer und der Titel sehr selbstreflexiv, denn genau das ist der Track: ein kleiner elektronischer Laptop-Blues.

Mux Mool - Night Court
Den Abschluss der famosen Compilation macht Brian Lindgren aka Mux Mool, der auf seinem Night Court den Pimp gibt. Eine grossmäuliger Cowbell-Swingbeat rockt die Hölle und da er sich selber als Outsider deklariert, ist das vielleicht - hobbypsychologisch gesprochen - eine musikalische Kompensationsleistung. Seine Drum EP - das Ergebnis einer persönlichen Challenge eine Woche lang einen Beat pro Tag zu programmieren - kann man hier herunterladen. Wenn solch cooler Lo-Fi-HipHop aus einer gestörten Kindheit resultiert: Zerrüttet Eure Ehen!

Und als wenn das frei downloadbare Album nicht schon der absolute Hammer wäre, gibt es hier noch einen Megamix von Adrian Michna. Ich ziehe meinen Hut und wünsche erlesene Hörfreuden.


Ghostly Swim Michna Megamix
[via xlr8r.com]

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Flying Lotus - Los Angeles

Touché! Wieder ein hinlänglich bekannter Artist auf realvinylz.de, aber für das neue Album des Kaliforniers Steve Ellison aka Flying Lotus, dem Großneffen von Alice Coltrane, hat sich sein Label Warp ein wirklich charmantes Promo-Tool ausgedacht. Statt einer langweiligen Microsite mit Prelistening-Trax wurde ein Virtual-Gravity-Roundshooter names Destroy! programmiert.


http://www.flying-lotus.com/destroy

Ein wenig erinnert das Gameplay an den Vectrex-Klassiker Minestorm, aber zusammen mit der darken, arschkickenden Musik und dem komplexen Drumprogramming verwandelt sich das Ganze in eine düstere Zukunftshypnose und setzt neue Maßstäbe in Sachen Artistpromotion. Das was ich von der Musik während des Zockens hören durfte, macht jedenfalls Lust auf mehr, auch wenn Ellisons Wunsch “dass keiner mehr diese miesen Laptop-Lautsprecher benutzt” durch die Website natürlich ad absurdum geführt wird.

Los Angeles [Vinyl]
1983 [Vinyl]
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Kettel - Myam James Part I

Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, auf realvinylz.de eben nicht genau die Platten abzufeiern, die auch in allen anderen Musikmedien gerade für Furore sorgen, weshalb ich auch immer wieder über noch relative unbekannte Artists und Veranstaltungen wie JaHrlatan, Neurosis Orchestra, Friedrich Liechtenstein, Berlin Bass Sessions u.ä. berichte. Auch die CD “N” der Schweizer Formation Neuromodulator liegt zu meiner Schande noch unrezensiert auf meinem Schreibtisch, was ich jedoch in Kürze nachholen werde.

Im Falle des Niederländers Reimer Eising aka Kettel und seinem neuen Album Myam James Part I auf Sending Orbs muss ich allerdings mal wieder eine Ausnahme machen. Schon nach den ersten Takten von The Wombat ist klar, dass dieses Album mich süchtig machen wird. Alle heißgeliebten IDM-Zutaten in 3.6-Version auf einmal: flockige Breakbeats, kleine Melodielinien aus deren Ausarbeitung die Kings Of Convenience ganze Alben machen könnten, knackige 303-Basslines und ein Pling-Plong-Bleep-Clonk-Meer, in dem man gerne ertrinken möchte.

Kettel - Live in Tokyo

Myam James Part 1

Da ich gerade von einem Freund große Teile des Backkatalogs von Mille Plateaux geschenkt bekommen habe, inkl. des Albums 4E4ME4YOU von 4E aka Kahn aka Can Oral und einem gewissen DJ Snax, stelle ich ganz zufällig und folgerichtig fest, das Kettels neues Album genau die richtige Mischung zwischen dem NY/Kölsch-Phunk von Temple Records und dem Mittneunziger-IDM von The Black Dog, Plaid oder B12 darstellt und der offizielle Sound meines Sommers werden wird.

Und weil ich durch das fröhliche Kettel-Album gerade so richtig in Spendierlaune bin, verlose ich die CD N von Neuromodulator, die ich baldigst rezensieren werde, an den Ersten, der folgendes Rätsel löst:

Auf welchem Track hat 4E das Intro des Janet-Jackson-Hits That’s The Way Love Goes - vermutlich ziemlich rechtefrei - gesampled und mit einer tonnenschweren Acid-Bassline verziert?

Die Antwort bitte samt Kontaktadresse in das Kommentarfeld oder als e-mail an realvinylz AT gmail DOT com…

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Particle Riot 5 im Künstlerverein Malkasten am 07.06.2008

Zum fünften Mal findet die Partyreihe Particle Riot im Künstlerverein Malkasten am Samstag den 07.06.08 um 22:30 in der Jacobistr. 6a in Düsseldorf statt.

Der Exildüsseldorfer und Wahlkölner (yeah!) Adam Kroll, ehemaliges Mitglied der Two-Step-Supergroup Gush Collective und Ex-Leib-
und-Magen-Schlagzeuger der Frank-Popp-Ensembles stellt die filigranen und melodiösen Minimalentwürfen seines eigenes Label Squonk vor.

Particle Riot 5

Line Up:
Adam Kroll - Daniel Fritschi - Oliver Hacke

Visuals:
Dimitrios Tsantidis und Daniel Henrici, der eine speziell für diesen Abend konzipierte Videoinstallation mit fünf Video-Beamern generieren wird.

Der Eintritt wird 8 Euro betragen und die, die es so schnell nicht mehr nach Düseldorf schaffen, denen sei der Folgetermin am Freitag den 20.06.2008 ans Herz gelegt:

Japan-Besuch von Kaitaro (Live) zum Level Record Release der “Minority EP” als Abschluss des Malkasten-Sommerfests.
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