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Yumi Karasumaru - Tokyo Stories

Die japanische Künstlerin Yumi Karasumaru stellt ihre Arbeit Tokyo Stories vom 9. Mai bis zum 3. Juli 2009 in der Fabio Paris Art Gallery aus:

Tokyo Stories

My work is a profound statement of affection for my country, in painting and performance, which also contains anxiety about the future. This comes from the fact that we have seen and at times studied the past: perhaps for this reason I thought I had learned something more from life.

This time I have created a variety of geographical and anthropological ‘landscapes’ based on my own view and sensitivity. For example in the young districts like Shibuya, Harajuku and Akihabara, I have seen thousands of people meeting, falling in love, hating each other, looking at each other, gathering, arguing, an almost 360° encounter of emotions. A kind of spider web.

Lately I have become very interested in listening to stories. Stories that weave between the past and the present, stories that are true or false, black or blue. Now I will tell you a story that lies between the public and private spheres, about children and adults. Then I will show you the treasures I have collected from my past until now.

‘Tokyo Stories’ is not just about Tokyo, because in my travels in many places I have met many people who have told me stories – sad, happy, melancholy, moving or unsettling stories. I see all these stories inside the ‘Tokyo Stories’ landscape, where there are so many experiences, tears and emotions. We think, imagine and feel with all of our hearts.
Yumi Karasumaru

Platte des Tages: Vivien Goldman - Seven Days

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Manchmal braucht es nur eine Hand voll Tracks, um sich als Künstlerin ein Denkmal zu setzen. Vivien Goldman, aufgewachsen in London und heute Professorin für Punk und Reggae an der Uni von New York, produzierte 1981 mit John Lydon und Adrian Sherwood mal eben zwei PostPunk-Killer-EPs.

‘Private Armies’ als Original oder im Dub und ‘Launderette’ klingen verschroben, dubbig, roh. Ihr poppiges ‘Seven Days’, für die COS-Compilation “Girl Monsters” hingegen, gibt dem Original des 2Step-Schnulzbarden Craig David den nötigen Schub und die besseren Vocals. Schade, dass zwischen beiden Releases 25 Jahre liegen und auch sonst nichts mehr zu kommen scheint.

realvinylz-gallery: ubermorgen.com - THE_WHITE_WEBSITE


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[via ubermorgen.com]

Premiere: Waffenwetter am Nationaltheater Mannheim am 17.04.09

Wenn es stimmt, dass einer der entscheidenden Eckpunkte einer Schriftstellerkarriere die beginnenden Cross-Medialität ist - eine Theorie die ich gerade frisch aufgestellt habe - dann ist der Autor, Journalist und Übersetzer Dietmar Dath jetzt dort angekommen, wo ich ihn schon immer hingewünscht habe: Im Olymp der Hochkultur.

Bereits die ersten Romane wie z.B. Cordula killt Dich! oder Wir sind doch nicht die Nemesis von jedem Pfeifenheini oder spätestens Phonon, haben mich schwer begeistert und oft zu der Bemerkung hingerissen, Dietmar Dath sei das wahre Fräuleinwunder der deutschen Literatur. Der wilde Genrecrossover zwischen Wissenschaft, Pop-Essayismus, Science Fiction und Jugenderinnerung, die anfangs noch einigermaßen konstruiert wirkenden Plots (vgl. Der Minkowksi-Baumfrosch in De:Bug) und die dezidierte linksradikale Haltung brauchten jedoch einige Jahre um zu reifen und von einer Insider-Fangemeinde zu Suhrkamp zu kommen.

Am Freitag zeigte das Nationaltheater Mannheim in einer Weltpremiere die Bühnenbearbeitung von Daths Roman Waffenwetter. André Bücker (Regie) und Ingoh Brux (Dramaturgie) kochten Daths Prosa auf eine wortgewaltige ca. zweistündige Bühnenfassung runter, die dann von Isabelle Barth, Ines Schiller und Dascha Trautwein (alle in der Rolle von Claudia Starik) auf der Bühne zelebriert wurde, wozu man allen nur gratulieren kann.

Über alle erwartbaren Maße hinaus haben die Schauspielerinnen der Dathschen Dialektik mühelos großartiges Spiel entlocken können, wenn man sich auch bei Frau Schiller manchmal mehr Zurückhaltung im Spiel wünschen würde - im Sinne des großen Ganzen. Ego-Theater hätte die kommunistische Partei (deren Geist in Form von Claudias Opa Konstantin über dem Stück schwebt) nämlich gar nicht gut geheißen.

Die große Überraschung und ein wesentlicher Teil der Inszenierung war vor allem das Bühnenbild von Jan Steigert und dort vor allem die Arbeit des meines Wissen debütierenden Videokünstlers Christian Schrills. Dessen auf die Leinwände projizierten Assoziationsblaster aus HAARP-Erklärfilmchen, Jugendzimmer 360°-Turns, Winterlandschaften und digitalem Rauschen gaben den Schauspielerinnen die nötige Haftung an einem nachvollziehbaren Handlungsgerüst und spannten gleichzeitig eine mythische Metaebene auf, die im Videoinstallations-Overkill des herkömmlichen Regietheaters ihresgleichen sucht.

Wer nun neugierig auf die Romanvorage Dietmar Daths geworden ist, kann sich zwar nicht Waffenwetter aber doch Für immer in Honig auf der Seite litradio.net runterladen, wo eine ‘geschwinde Komplettlesung’ des Romans von Andreas Platthaus und dem Autor höchstselbst angeboten wird.

Netlabel-Update 2009: Kompromiss mit Zukunft

Unkommerzielle Netlabel mit kostenlosem Musikangebot oder Digitallabel mit Bezahl-Download? Im Netz entbrennt die ideologische Schlacht. Währenddessen ebnen Kompromissmodelle den Weg in die Zukunft.

Bastian Thüne in De:Bug 131

Bis vor kurzem schien die Technolabel-Welt noch relativ klar aufgeteilt. Auf der einen Seite gab es Vinyl-, auf der anderen Netlabels. Klar gibt es schon länger iTunes für den digitalen Gebrauch der breiten Masse, auch Downloadportale für DJ-orientierte Musik sind nichts Neues und auflegbare MP3s kursieren schon lange im Netz - ob als zweckentfremdete Promos oder als öffentlich zugänglich gemachte Sicherheitskopien. Aber das war fast ausschließlich Musik, die es auch physisch ohne Internet gegeben hätte. Netlabels konnten sich ihrem vermeintlichen Alleinstellungsmerkmal im virtuellen Raum sicher sein. Doch mit dem langsamen Durchbruch der Digitallabels (siehe De:Bug 129) gerät die Netlabel-Welt schwer ins Wanken. Gedrosselter Output und/oder Umstellung auf Bezahl-Downloads … das war 2008.

Das bekannteste unter ihnen ist sicherlich Thinner. Sebastian Redenz, der Betreiber von Thinner und dem eingestellten Sublabel Autoplate, sorgte im Dezember vergangenen Jahres für großes Aufsehen innerhalb der Community, als er auf seinem Blog bekanntgab, Thinner demnächst als Hybrid-Label mit einer Mischung aus kostenloser - unter creative commons lizenzierter - Musik und eben kommerziellen Releases zu führen.

Das hat natürlich erst einmal gesessen. Manch einer mag am liebsten laut “Kommerzialisierung!” schreien, andere sehen schon Dollarzeichen aus ihrem Router blitzen. Doch so binär-prekär sieht die Lage bei den Netlabels nicht aus. Genauso unterschiedlich wie die Qualität der Musik im Netz sind auch die Ansätze und Ansichten der verschiedenen Macher. Und am Ende wird vielleicht doch wieder alles gut in der Netzwelt. Legten doch Netlabels ein innovatives Modell vor, das inzwischen vom Mainstream gefeiert wird, so Pheek, der das ehemalige Net- und heutige Hybridlabel Archipel betreibt: “Ich musste schon lachen, als jeder jubelte: ‘Radiohead hat das bahnbrechende Business-Modell erfunden.’ Das ist zwar toll, aber wir machen das schon seit Jahren.” Zeit also für einen klärenden Blick.

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Pro vs. Contra
Netlabels sind die einfachste und finanziell sicherste Art ein Label zu betreiben. Im Minimalmodus langt ein Account bei einem der Blog-Anbieter: Die Musik kann auf Seiten wie archive.org gespeichert werden und mit der Creative-Commons-Lizenz, die kürzlich ihren 6. Geburtstag feierte, ist die rechtliche Unsicherheit beseitigt. Gerade für Leute, die ihre ersten Gehversuche wagen wollen, sind das ideale Bedingungen.

“Ich sehe den riesigen Vorteil von Netlabels gerade darin, dass man innerhalb einer sehr kurzen Zeit sehr viel mehr Leute erreicht als mit Vinyl oder digital. Der Aspekt, dass die Releases kostenlos zu laden sind, spielt eine sehr große Rolle. Des weiteren ist man mit einem Netlabel sehr unabhängig, was Vertrieb, Promotion, Design etc. angeht. Auch kann man viel schneller neue Musik releasen, da es einfach unkomplizierter ist als auf Vinyl”, so Markus Masuhr von Insectorama.

Als Untergrundbewegung können Netlabels auch an den Sounds von morgen basteln und eigene Klangästhetiken verfolgen, ohne Abhängigkeit von Markt und Käufer. Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Doch gibt es kein Yang ohne ein Ying. Martin Donath von Stadtgruen zeigt die negativen Aspekte auf: “Jeder, der drei, vier Leute kennt, die Musik machen, kann bei Blogspot einen Blog einrichten, haut die Musik raus und nennt sich Netlabel. Dadurch gibt es viel Schrott.” Den gab es zwar schon in den 90ern, aber damals gab es Plattenläden und Vertriebe als zentrale Instanzen, die filterten. Auch überlegten es sich Labelmacher zweimal, ob die jeweilige Musik es wert war, Geld in eine Pressung zu investieren.

Zu den generellen Problemen kommen durch andere Akteure neue hinzu, so Martin. “Immer mehr Digitallabels etablieren sich. Für die Künstler ist das attraktiv, weil hier kein finanzielles Risiko im Spiel ist, gleichzeitig das Netzwerk gut organisiert ist und die Musiker davon ausgehen können, dass sich ihre Tracks schnell verbreiten. Denen geht es vielleicht auch nicht ums Geldverdienen, aber sie wollen gehört werden.”

Geld spielt natürlich doch eine Rolle, die ernsthafte Bedrohung entsteht durch die GEMA. Einmal Mitglied in der Verwertungsgesellschaft, darf kein Stück mehr unter Creative Commons zur Verfügung gestellt werden, d.h. das Netlabel müsste pro Download eines GEMA-Künstlers knapp 20 Cent pro Song abführen und wäre durch fehlende Einnahmen gezwungen, seine Hörer zu subventionieren. Das gilt sogar für Musik, die vor der Mitgliedschaft entstanden ist.

Neusortierung
Das Hybridlabel mit einer Mischung aus freien und kommerziellen Veröffentlichungen ist eine mögliche Lösung für dieses Dilemma. Archipel waren die ersten, die dieses Prinzip einführten, erzählt Pheek: “Im September 2006 stiegen wir auf Bezahl-Downloads um. Anfangs verkauften wir einen Release und verschenkten ihn gleichzeitig mit einer niedrigen Bitrate. Das funktionierte aber nicht so gut, also veröffentlichten wir ihn zuerst als Bezahl-Download, um ihn dann nach zwei, drei Monaten kostenlos herzugeben. Diejenigen, die Musik bei Beatport kaufen, sind normalerweise DJs, die neue Musik wollen und auch bereit sind, dafür zu zahlen. Viele derjenigen, die darauf warten, dass die VÖs kostenlos werden, sind Liebhaber, die hier und da runterladen, aber denen es nicht so wichtig ist, ob die Musik neu ist oder nicht.”

Für Thinner, die als Netlabel alles erreicht haben, was möglich ist, ist es vor allem auch die Neugier “ob wir von 200 Downloads sprechen oder 2000 oder von 20. Es zählt, dass wir neue, interessante Ziele haben und wir aus der ’Mottenkiste’ Netlabel, die sie vor allem in der Außenwirkung ist, rauskommen. Durch diese Entscheidung hat sich für uns viel geändert.” Einfach war die Entscheidung für Sebastian nicht.

“Wir haben uns nur schwer mit den Bezahl-Downloads angefreundet und sind uns auch völlig klar, woher wir kommen, worauf der Mythos Thinner beruht. Nämlich nicht auf den Künstlern, sondern auf dem Konzept, der Marke Thinner. Von daher werden wir viele Leute vor den Kopf stoßen. Andererseits gab es aber auch oft Leute oder Künstler von uns, die fragten, wann eine Platte kommt. Gerade für Künstler wie Marko Fürstenberg, der auf den angesagtesten Labels Platten rausbringen kann, macht das keinen Sinn, seine Musik weiter zu verschenken. Es ist schade für uns, wenn wir jahrelang Künstler wie ihn aufbauen, er uns cool findet, ihm aber die Business-Grundlage fehlt. Diese Künstler möchten wir nicht verlieren. Deswegen waren wir auch aus dieser Perspektive gezwungen zu handeln.”

Matthias Schubert von Statik Entertainment startete seinerzeit das Netlabel Instabil, um “Tracks zu veröffentlichen, die es auch auf Vinyl geschafft hätten, aber aufgrund der Masse bei Statik erst spät hätten berücksichtigt werden können.” Für ihn war es ein schwerer Schritt, sich von Creative Commons zu verabschieden und zum reinen Digitallabel überzugehen. “Aber es ist letztendlich eine faire Geschichte für den Artist, der nun für seine Mühen und geistige Urheberschaft einen Profit generieren kann.”

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Bei Insectorama sieht man der Zukunft gelassen entgegen und forciert auch weiterhin die freie und durch Creative Commons gestützte Musikkultur. “Es ist die Philosophie meines Labels, die Tracks zum kostenlosen Download anzubieten. Somit kann es jedem, der Zugang zum Internet hat, ermöglicht werden, sich sehr hochwertige, gute Musik anzuhören.” Das Tempo der Veröffentlichungen ging auch bei Stadtgruen herunter, das liegt jedoch mehr an Zeit- als an Motivationsproblemen.

“Ich studiere, arbeite, mache selber noch Musik. Da muss das Label, das man quasi als Open Source nebenbei macht, als erstes zurückstehen. Wir machen das hobbymäßig weiter, auch weil wir uns in der Szene einen relativ guten Namen gemacht haben. Es wäre schade, das Ganze versauern zu lassen. Und wenn wir Künstler finden, die sich mit uns identifizieren können und ihre Musik kostenlos zur Verfügung stellen, dann machen wir das.”

Paradoxe Produzenten, gute Aussichten
Warum jedoch Vinyl heute noch so einen extrem hohen Stellenwert hat, ist nicht immer ganz klar, fügt Matthias hinzu. “Das Paradoxe ist: Es kauft kaum noch jemand Schallplatten, aber dem Künstler ist es trotzdem wichtig Vinyl zu veröffentlichen. Das ist als Qualitätsmaßstab immer noch das Nonplusultra.” Sebastian differenziert das und zeigt, dass Netlabels auch in der Zukunft eine Sache sein werden, die nicht einfach ersetzbar ist.

“Eine EP von uns lädt sich im Schnitt 15.000 Mal innerhalb der ersten drei Monate runter. Selbst wenn sich das nur jeder dritte komplett anhört, sind das immer noch 5000. Eigentlich ist jeder Release von uns ein Hit. Für viele Künstler der größte überhaupt. Nur kommt davon nicht die Butter aufs Brot (lacht). Das ist absurd. Künstler denken da oft zu kurzfristig. Gerade für eine langfristige Künstlerstrategie sind Netlabel ein absolut zentrales Tool, weil diese Releases Bestand haben. Wenn es auf einem guten Netlabel herauskommt, wird das häufig heruntergeladen und es zementiert sich im Netz. Aber viele Künstler schließen das aus. Für die macht es mehr Sinn, eine 300er- oder 500er-Auflage Vinyl herauszubringen, als mehrere zehntausend Mal heruntergeladen zu werden. Da wird noch ein bisschen kurzfristig gedacht. Schau dir mal an, wer momentan die interessantesten Artists sind. Johnny D, Sascha Dive, bei Ornaments Marko Fürstenberg und Sven Tasnadi, Daniel Stefanik. Das sind alles junge Künstler einer neuen Generation, die ihre ersten Gehversuche im Netz gemacht und begriffen hat, dass man das auch gut für sich nutzen kann.”

Links:
Insectorama
Stadtgruen
Thinner; Thinnerism
Archipel
Instabil

Fotos under cc by MarcoSZ; Alpha Six

Dub & Bass mit Scuba / Version mit Shackleton

Jenseits von Retrotrends und minimalem Einheitsbreu bleibt Dubstep eines der spannendsten und vor allem wandelbarsten Genres der elektronischen Tanzmusik. Wo anderswo fest abgesteckte und semantisch abgegraste Felder vor sich hindörren, ist hier die Musik der Sprache meist noch mehrere Schritte voraus. Techstep, Detroitstep, Dubno…das sind nur einige der immer etwas unbeholfen und unzureichend wirkenden Wortkreationen, die die zahlreich wuchernden Hybride zwischen Dubstep und Techno beschreiben sollen.

Zwei Künstler, die als Produzenten und Labelbetreiber seit Jahren ganz vorne an der Innovationsfront kämpfen, gibt es in den nächsten Tagen im Rheinland hinter den Plattentellern zu sehen. Am Ostersamstag, 11.04.2009 kommt Scuba alias Paul Rose auf die Dub & Bass-Party ins AZ Aachen. Als Gründer und Betreiber von Hotflush Records fährt Scuba auf einer Spur, die mit Detroit-Texturen und IDM-Einflüssen immer angenehm neben dem Dubstep-Mainstream verläuft.

Seit einiger Zeit ist Scuba nun in Berlin beheimatet und trägt als Organisator der Sub:stance-Parties im Berghain viel zur Anerkennung von Dubstep in der Techno-Community bei.

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Knapp zwei Wochen später, am Freitag, 24.04.2009 lädt der Düsseldorfer Dubstep-Pionier Orson Sieverding den Skull-Disco-Chef Sam Shackleton zu einer neuen Ausgabe der Version-Parties in den Salon des Amateurs. Shackletons Track Blood On My Hands, der vor knapp zwei Jahren von Ricardo Villalobos geremixt wurde, war eine der Initialzündungen für die Annäherung von Dubstep und 4/4-Techno.

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realvinylz.fm - Neue Sendung: Vamos A La Playa

Anlässlich unserer Italo-Debatte in den letzten Wochen habe ich den Sendeplan von realvinylz.fm um die Sendung Vamos A La Playa mit gut abgehangenen Italo-Disco-Hits erweitert.

‘Vamos a la Playa’ aus dem Jahr 1983 ist so was wie die Mutter aller Italo-Disco-Nummern. Weshalb das italienische Duo Righeira in Spanisch sang, bleibt ein Rätsel. Möglicherweise, damit die eingängige, simple Heimorgel-Melodie weniger stark im Kontrast zum zynischen Text steht, der eine postnukleare Strandapokalypse beschwört.

Jedenfalls gibt es jetzt jeden Freitag und Samstag zwischen 22:00 und 0:00 Uhr Rimini-Feeling auf die Ohren…

Tune In, Turn On, Drop Out!