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Mixtape Saturday: DJ Stingray & Hudson Mohawke

Diese Woche wird es zunächst etwas technoider im DJ Protonesken Sinne, da mir u.a. nach dem Shed-Mix wieder nach guter alter TR-909 und TR-808 (im elektroiden Verständnis) ist. Pünktlich zu dieser Laune releast DJ Stingray of Mo Wax-Fame einen strikt auf 1210ern in Detroit geschraubten Techno-Mix mit u.v.a. Maurizio, Plastikman, Cristian Vogel, Drexciya und Pacou. DJ Stingray aka Sheread Ingram war Tour-DJ von Drexciya und wird bald auf Carl Craigs Label Planet E die Urban Tribe EP veröffentlichen.


DJ Stingray - Resident Advisor #190
[via residentadvisor.net]

Tracklist:
Recyver Dogs – ERZ
Maurizio - M4 - Alex Cortex / PS-LL-11 (Bad Cop Bad Cop Remix)
Plastikman – Plasticine
3rd Phase feat Dr Motte - Der Klang Der Familie
Lucas Rodenbush - Kinetic Progressions
Lucas Rodenbush - Sequential Reactions
Abstract Thought - Bermuda Triangle
Cristian Vogel - CYK Moving High
DJ 3000 - Dark Essence
Alden Tyrell - Digger
Mat Carter - The Stand
Dark Paradise – Aurora
Mike Golding & Steve Rutter – Slope
Dynarec - Captial Sins
Attias – Aquilo
Drexciya - Mission To Ocia Syndor And Back
Mike Huckaby & Pacou - Sessions
Transllusion - Do You Want To Get Down?
The Third Man - Onwards and Upwards
James Pennington - The Art of Stalking
Horn - 70 + DF

Blogliebling Hudson Mohawke persönlich hat über facebook einen alten Mix für BTS Radio rausgekramt, in dem tatsächlich schon ein Albumtrack von seinem 2009er Album Butter versteckt ist. Ansonsten ist es wie gewohnt Leftfield/Glitch-lastig zwischen Jan Jelinek, Rustie, Kelpe und vielen mir unbekannten Acts. Zwar schon drei Jahre alt, aber frisch gediggt und ein kleines Zeitdokument…


Hudson Mohawke - Live On BTS Radio 2007
[via & Tracklist BTS Radio]

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Millie & Andrea - Spectral Source [Daphne 004]

Kennt noch jemand das Happy Hardcore Label Slammin’ Vinyl? pEtEr von den blogrebellen hat mich ja schon als mit einer ‘Liebe zu derben Piano- und Breakbeat-Tracks aus den Neunzigern’ ausgestattet geoutet und tatsächlich zaubert dieser allgemein verpönte Sound noch heute ein breites Lächeln auf mein Gesicht.

Millie und Andrea scheinen diese Liebe auf der B-Seite des neuen Releases auf Daphne Records zu teilen. Der Bombscare-Break hat hier Pate gestanden und sicherlich werden sich an dem Track die Geister scheiden.

Die A-Seite ist dichtester 909-Funk mit schön groovenden Chords, wie sie BTH vermutlich auch mögen wird. Ein Floor-Schieber!

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Platte des Tages: V.A. Symphony mixed by youANDme [Ornaments 011]

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Nach dem fast schon unheimlichen und rasanten Output an Killer-EPs 2009, der mit der letzten Platte ihren Höhepunkt fand, schaltet man bei Ornaments erstmal einen Gang runter, blickt zurück und gibt den Nicht-Vinylkäufern die Chance in ihren eigenen vier Wänden am Label teilzuhaben. youANDme mixen sich durch alle Titel des Katalogs, durchweg in einem angenehmen Fluss gehalten, der schöne Erinnerungen zurückbringt.

Wer die Platten nicht besitzt, sollte schnell zugreifen. In einer schnieken Alubox verpackt und auf 333 Stück limitiert, dürfte es diese CD nicht allzulang geben. Als Gimmick kann man dann lustiges Titelraten spielen - das mit dem Eingeritzten im Tonträger fällt ja diesmal Flach. Bin äußerst gespannt, was als nächstes kommt.
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[sic] - Rise of the Misfits [Aux 009]

Das Dan Jefferies früher wahrscheinlich gerne Elektro hörte, lässt hier und da rausblitzen, was aber auch schon die Highlights des Releases sind. Ansonsten sind das vier durchgestylte Minimal-Tracks die auch vom Sound inzwischen gestrig erscheinen und für die bestimmt scheinen, die dem Ganzen auch 2010 noch etwas abgewinnen können.

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Kleinschmager Audio - Baan Panburi EP [Dekadent 012]

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Hüpfen oder Fliegen? Kann mich noch nicht ganz entscheiden, wie man ‘Cochlea’ am Besten in Körperbewegungen umsetzt. Hochpräzise jedenfalls wie der Leipziger die Sounds einsetzt, ohne dass das melodische zu dick aufträgt. Vielmehr lässt es Raum für den kopfeigenen Nightflight. Der Remix des Franzosen From Karaoke to Stardom macht die Entscheidung schon einfacher.

Sein ruhiger Trance lädt schnell zum Fliegen ein, wuchtige Bassdrum für die nötige Startpower, ausladende Sounds für die Tragflächen und genug Spielereien damit der Trip spannend bleibt. Die B2 als rasselndes, kaum melodisches Stück setzt sich zwar klanglich gut ab, aber hat keine Chance gegen die beiden sehr guten Tracks vorher.

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ne:o - Illoj [aaahh.004]

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Die kryptische Titelbezeichnung will so garnicht zur Musik passen die die Fünf spielen. Und wenn ich jetzt sage, dass sie spielerischen, locker-unterhaltenden Pop-Rock machen, dann klingt das zuerst wie eine Beleidigung, obwohl doch das Gegenteil beabsichtigt ist.

ne:o klingen frisch und sind für mich das Highlight des Netaudio-Festivals im Oktober in der Maria gewesen. Dabei ist es umso schöner, dass sie ihre Musik unter CC verschenken. Sonst tun dies meist nur Musiker aus dem (voll-)elektronischen Bereich.

Labelseite, Direkt-Download

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In The Mix: Shed - Fact Mix 116

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Bis zu seinem 2008er Debut ‘Shedding the Past’ wurde Rene Pawlowitz fast nicht wahrgenommen. Danach umso mehr, doch ruhte er sich darauf nicht aus, sondern schob in 2009 die Platten seiner Label Wax und Equalized hinterher und produzierte sich damit auf die Ebene, in der nur noch ganz wenig Luft nach oben ist.

Für das Fact Magazin spielte er jüngst einen grandiosen Mix ein. Neben Post-Garage und Dubstep-Tunes finden sich - klar - die Hardwax-Detroit-Schule, aber auch englische Glanzproduktionen der frühen 90er wieder, wie Links ‘The Augur‘, ein extrem gutes Stück (yes!!! Anm. SubKid), das nie ein Riesen-Hit war den jeder Konsens-DJ kennt.

Schade, dass man diese Fusion aus verschiedenen Stilen nicht in Clubs zu hören bekommt. Das würde vieles auflockern und wieder mehr Abwechslung auf der Tanzfläche bringen.

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