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Preslav Literary School Live @bei roy [13.07.2011] und @Madame Claude [18.07.2011]

Der analoge Tapedekonstruktivist Adam Thomas aka Preslav Literary School hat ein Live-Konzert im bei roy in Berlin-Neukölln bestritten, zusammen mit Helge Meyer (HH) und Man From Uranus (Cambridge).

Alleine hat der umtriebige Wahlberliner dann noch ein Set bei Madam Claude in X-Berg gespielt. Netterweise hat das Selektive Hören Archiv beide Mitschnitte online gestellt. Drone, Ambient, Noise, Sci-Fi und Found Sound für das decodierfreudige Ohr.

[via selektive-hoeren-archiv.dablweb.com]

Nachtrag: Ich höre gerade, Adam benutzt im ersten Live-Set Material das wir gemeinsam bei unseren Dreharbeiten zu Collage culturel - Episode 4 gefunden haben. Diese Episode wird auf der Collage culturel-DVD enthalten sein die voraussichtlich im Herbst erscheint.

Native and New Tongues: ATCQ and Soul Mad - Free Downloads

Die Blogrebellen haben es entdeckt und ich will es euch nicht vorenthalten: Meine absolute Lieblings-HipHop-Band ever A Tribe Called Quest wird in einem Mix von Mick Boogie ausführlich gewürdigt.

Remixe und Raritäten aus den (im Wesentlichen) acht aktiven Jahren der Band, die kein Oldschool ist, wie man vielleicht meinen könnte. Der Style von Q-Tip, DJ Ali Shaheed Muhammad, Jarobi and Phife Dawg hieß damals Native Tongue und bildete zusammen mit den Jungle Brothers, Queen Latifah und De la Soul eine Art Reform-HipHop als Antwort auf den Ass, Boobs and Violence zentrierten Old School HipHop. Sowohl auf formaler (sampletechnischer) als auch inhaltlicher Ebene ging es um Consciousness, Humor und Geschichtsbewusstsein. Und vor allem klingt es bis heute fresh.

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Natürlich hat die Bands unzählige andere Bands ästhetisch beeinflusst und so komme ich auch endlich dazu die toll produzierte EP Seasons: SPRING des 17jährigen Rappers Soul Mad auf dem Leipziger Label Resistanz Mindz zu erwähnen. Der Flow von Soul Mad ist originell und outstanding, erinnert sogar teilweise an den unsterblichen Q-Tip.

Produziert wurde die EP von Prof.logik aus New York, dessen hörbare Einflüsse von DJ Premier, ATCQ über Company Flow bis hin zu Dorian Concept (check out ‘Fallin’) reichen. Ein Stern am zwar nicht deutschsprachigen aber lokal releasten HipHop-Himmel.

Soul Mad - Seasons: SPRING EP by RM RECORDZ

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R.I.P. Amy Winehouse

amyitunesfest

Dass den meisten Journalisten nicht mehr einfiel als Drogenexzesse, Talent und Club 27 war klar. Matthias vom NUMBlog hingegen hat den viel zu frühen Tod großartigen Sängerin angemessen behandelt. Mit einem Mix. Nicht nur Stücke von ihr, sondern auch ihre Einflüsse. Ich persönlich hätte “Rehab” gegen “Back to Black” getauscht, aber ansonsten ist der Mix perfekt.

Amy Amy Amy - A Tribute to Amy Winehouse by Numblog on Mixcloud

Everything is a Remix – Part Three

Everything is a Remix Part 3 from Kirby Ferguson on Vimeo.

V.A. - 20 Years of Overdrive Part I & II [Overdrive Records, Over181/182]

over181

Einen dogmatischen Trademarksound, der sich konservativ gegen jegliche Moden wehrt, gab es bei Overdrive von Anfang an schon nicht. Und so ist die aktuelle Werkschau zum 20. Geburtstag - womit das Label zum dienstältesten Technolabel hierzulande gehören dürfte - alles andere als ein nostalgischer Rückblick…

Außer Daniel Steinberg vielleicht. Hat sich doch der Schlingel an seine Jugend zurückerinnert und Cybordelics Tranceklassiker ‘Adventures of Dama’ genommen um ein schunkeliges Techhousestück zu zaubern. Sophie Nixdorf zieht es in den Norden, inklusive mehr Tempo und zeigt, dass auch Techno noch seine Berechtigung hat.

Matt K baut sich einen minimalen Zweitongroove zusammen, der sich gegen Ende in einen schicken Sägezahn verwandelt, während Sascha Krohn den verschnupften Hektiker mit Berlineinschlag spielt. Michael Knoch besitzt diesen ebenfalls, fügt dem aber noch einiges an Nettigkeit hinzu.

Lediglich Andy Düx, der Overdrive nun mit Sophie Nixdorf betreibt, erinnert an sich an die frühen Phuture und lässt Chicago-Feeling anno 1989 aufkommen. Durchweg gelungen.

Overdrive

Vintage-Mix: Frankie Knuckles 1981 aus dem Warehouse

warehouse 1981

Damals in Chicago, als alles begann. Nicht nur für Geschichtsinteressierte. Die 303 war noch in der Planungsphase und der Discowind fegte noch gehörig nach. Slowmotion-Exzess sozusagen.

Frankie Knuckles Live @ The Warehouse, Chicago - 28-08-1981 - Side A by R_co

via De:Bug

Podcast: Planningtorock

Unglaublich strange: Planningtorock. Ihr Podcast auf Resident Advisor auch. Eklektisches Durcheinander für einen anspruchsvollen, 80ies-flavored-elektronischen Sonntag.

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RA Podcast - Planningtorock

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