Mixtape Monday: Floating Points, Thomas Fehlmann & Fiedel

Ganz im Zeichen der Symmetrie steht diesmal der Start in eine neue Mixwoche: Drei Mixe, dreimal bei einem englischsprachigen Onlinemagazin veröffentlicht und dreimal beginnt der Künstler mit dem Buchstaben F (zugegeben, bei Herrn Fehlmann ist das eine Auslegungssache). Das war’s dann aber auch schon mit den vordergründigen Gemeinsamkeiten. Musikalisch geht es nämlich glücklicherweise höchst unterschiedlich zu, einzig die durchgehend hohe Qualität eint alle drei.

Den Anfang macht der Jüngste im Bunde, Sam Sheperd alias Floating Points mit seiner für das XLR8R-Magazin eingespielten eklektischen Hommage an den Londoner Club Plastic People.

Der 23-jährige spannt einen Bogen von 70s Jazz, James Brown und Gil Scott-Herron über Larry Heard und Herbert bis zu brandneuen Stücken wie Kyle Halls Darkstar-Remix und einer noch unveröffentlichten Eigenproduktion.

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Der gebürtige Schweizer Thomas Fehlmann könnte zwar Sam Sheperds Vater sein, dass er sich musikalisch aber immer noch mühelos am Puls der Zeit bewegt, beweist er mit seinem Beitrag für die Institution Resident Advisor. Die nonchalant deephousigen und dubbigen 60 Minuten machen nicht nur Lust Fehlmanns neues Album “Gute Luft” endlich einmal zu begutachten, sondern sollten auch den Forderungen nach häufigeren DJ-Sets des Ex-Palais-Schaumburg-Mitglieds neue Nahrung geben.

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Tracklist:

Thomas Fehlmann - Schwerelos
Matias Aguayo - Minimal - Rossknecht Mix
Moritz von Oswald & Carl Craig - Recomposed (Francois Kevorkian Remix)
Trentemöller vs DJ LAB - Rauta
Move D - Lush Summer Rain
Soulphiction - Underground Railroad
The Mole - TBA
Reggie Dokes - Release Yourself
The Orb - Chucks Peaks
Move D ft. DJ Laté - Theo
Omar-S - Day
Omar-S - Oasis Detroit #1

Eines der überraschendsten Comebacks des Frühjahrs gelang zweifellos Berghain-Resident Fiedel gemeinsam mit Erik Errorsmith’ Wiegand und ihrem MMM-Projekt. Genauso überraschend gestaltet sich auch sein Mix für FACT. Neben Kathedralen-erprobten Gassenhauern wie Sheds aktueller Equalized und ‘Neverending’ von Radio Slave kommt bei Fiedel auch eine ordentliche Portion englischer Bassmusik der Geschmacksrichtungen wonky und funky auf die Teller.

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