Ingern - Irregularity Motions [Spontan Musik 013]

Zwischen den 8-Bit-Eulen die permanent durch die Gegend flirren findet sich in diesem düsternen japanischen Cut-Up-Wald auch die ein oder andere Lichtung die mit mood-endem Moos bedeckt für ein wenig Wärme auf dem ansonsten durchweg permafrostigen Boden sorgen. Diese Art der Ästhetik die sich von den anderen Spontan-VÖs abhebt, erinnert noch am ehesten an Paradrois Werke.
Die Bassdrums auf dem Debut-Album des 23-jährigen Japaners Ingern sind dabei nicht kickend, sondern sanft im Hintergrund verfangen, was ihn für das heimelige Hören prädestiniert - mit Ausnahme von ‘9:35 pm’, das im richtigen (verspulten) Moment durchaus tanzflächenkompatibel ist. Highlights sind sicherlich das sanfttragende ‘miba’ und das gehirnjoggende ’schwarzer Tag’. Ein mehr als gelungenes Mini-Album für Freunde des Mainzer Frickel-Sounds.




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