Entries Tagged as 'adam beyer'

Beyer/Delano - Sleep Horn [Drumcode 076]

Den Ausschuss auf Mad Eye abgelegt, kitzeln die beiden mit ‘Sleep Horn’ auf Drumcode sämtliche Wirbelsäulen durch. Nach vorne und düster. Schwedische Devise für zu lange Nächte. Der Titeltrack geht also gut. Die B-Seite nicht. Die Orks verwandeln Mittelerde in ein Rentnerparadies, dass einfach nicht so richtig starten will – oder kann. Orkige Atmo hin oder her.

Beyer/Delano - Loose Turn [Mad Eye 010]

me-010.jpg

Ritchie Hawtins Tunnel-Sound zum 10.000sten Mal lockt keinen mehr hinterm Ofen hervor. Wobei ‘Turn Loose’ noch angenehmer ist. Trotzdem: Pseudogoa will und muss niemand hören. Vielleicht die A-Seite ‘Loose Turn’? Ach nee; könnte am allerbesten Fall noch ein paar Hinterwälder auf Staudamm-Raves begeistern. Und im Notfall nimmt sie der Krankenwagen alle mit und die anderen werden auf die gleichzeitig erscheinende Drumcode 076 verwiesen.

Adam Beyer - Remainings III [Drumcode 060]

dc060.jpg

Nach der großen Techno-Renaissance packen auch Drumcode wieder die Knüppel aus und präsentieren sechs Remixe für unterschiedliche Situationen.

Und spätestens bei Jesper Dahlbacks ‘Original Remastered Version” mit der ‘Bon Voyage’-artigen Bassline merkt man wieder wieviel Energie Techno in der letzten Dekade verloren hat. Mit Abstand das beste Stück der EP. Dagegen fällt sein Dub mit Beyer stark ab, auch Joseph Capriatis und Paul Ritchs Remixe dürften eher Minus-Anhänger überzeugen.

Doch gibt es zum Glück noch Alan Fitzpatricks stark verhallt-hintergrundklonkigen Remix und Dustian Zahns Versöhnung aus direkter 909 aber moderatem Tempo und ohne das Hochtongescheppere.