Der Kölner DJ Sondermann, der schon im Dezember des letzten Jahres mit seinem Set Back 2 Life auf realvinylz.de debütierte, hat - zusammen mit einigen anderen - das Webradio Electrofunker aus der Taufe gehoben.
Streng genommen eine harte Konkurrenz für realvinylz.fm ist Electrofunker jedoch ein richtiges Programmradio und als Forum für suburbane Musik und Underground DJs gedacht. Die Shows bei Radio Electrofunker können direkt im Forum bewertet werden und die DJs bekommen ihr Feedback.
Die Genre-Slots Neurolookz, Metrotribal, Love2Funk, Danceworxx, Houseworxx, Electroluvr, Beatboxer, Breakz n Cuts, Needlehopper, Classic Cutz, Mixtapes, Nightflight und Landfunk Family machen Lust zum Einschalten und mich ein wenig eifersüchtig auf die tolle Formatierung des Sendeplans.
Concetta Kirschner aka Princess Superstar ist mit 70ies Soul und Rock im Suburbia von Philadelphia aufgewachsen, um dann mit 17 nach New York zu ziehen.
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Princess Superstar - Promo Mix
Tracklist:
Hey Motherfuckers - Robert Roccobelly
Who Made Who – Unknown
Acid Drops - Unknown
Git Back - Chicken Lips
Feel For You - Chaka Kahn
Never Be Alone - Justice vs Simian (Etienne De Crecy Remix)
I Know You Got Soul - Eric B and Rakim
You Prefer Cocaine - Vitalic
Bucky Done Gun - M.I.A.
La Mode - Mode02
Pump Up The Jam (Accapella) - Technotronic
Higher State Of Consciousness - Josh Wink
Push It - Salt n Pepa
Washing Up – Tomass Anderson (Tiga Remix)
Loose Control - Missy Elliot
Rocker – Alter Ego (Remix)
Monday Morning – Sharam Jey and Lou Lou Players
Perfect – Princess Superstar (Michi Lang Remix)
Brass Monkey - Beastie Boys (Alexander Technique Re-Edit)
Every Little Thing - The Juan McLean
Wait and See - Chickini & Tiefschwartz (Alter Ego Remix)
Heroine – Lotterboys (Glimmer Twins Remix)
Shake That Thing - Sean Paul (Alexander Technique Re-Edit)
Step On – ESG (Alexander Technique Re-Edit)
Space For Rent - Who Made Who (Tomboy Remix)
It’s A War - Kano (Serge Santiago Re-Edit)
Tribulations - LCD Soundsystem (Lindstrom Remix)
Walking Away - The Egg
Tim Simenon aka Bomb the Bass stürmte 1988 die Billboard-Charts mit Beat Dis auf dem Rhythm King Label im zarten Alter von 19 Jahren. Zusammen mit Pump up the Volume von M/A/R/R/S war Beat Dis der erste Cut and Paste-Tune auf der Nummer Eins der Single-Charts. Die Kosten dieses Smash-Hits? Nicht mal 150 Pfund! Simenon arbeitete damals im legendären Wag Club in London und zuhause als bedroom producer, der seine Plattensammlung als Basis für Beat Dis plünderte.
Der Track benutzt Samples aus den Fernsehserien Thunderbirds und Dragnet, dem Morricone-Soundtrack von “The good, the bad and the ugly” (in einigen Edits), von Radio-Störgeräuschen und beschleunigte Morsecodes, dem Refrain “Everybody in the street” der Funky Four Plus One und der offiziellen Ansage an Piraten-Radios: Keep The Frequency Clear
Das, was sich wie eine funky guitar anhört, ist lediglich ein einzelner Sound der Wah-Wah-Guitar aus Theme from Shaft von Isaac Hayes, der am Keyboard rekonstruiert wurde.
Rhythm King hat das Album damals als “First Great DJ-Album” angekündigt und die Pop-Welt hatte sich für immer verändert. Sampling-TourDeForce-Tracks wie Coldcuts Remix von Paid in Full und Simon HarrisBass (How Low Can You Go) konnten plötzlich auf der Nummer Eins der Charts stehen.
Into the Dragon hat auch noch zwei weitere Top 10-Singles zu bieten, die radikale Coverversion von Say A Little Prayer, das wie eine Genrestudie eines klassischen Soul-Arrangements klingt, und den Disco-Smasher Don’t Make Me Wait.
Viel interessanter als diese beiden ist jedoch der Killer-Track Megablast (Hip Hop on Precinct 13) dessen Synthline von John Carpenters Filmmusik zu The End - Assault on Precinct 13 entlehnt ist. Jimmy Walker wird hier mit der legendären Phrase “Is that him? Could I be right? Could that be Kid … ah … Dynamite?” gesampled und ein gutes Stück von Double Dee & SteinskisLesson 2 - The James Brown Mix wurde nicht nur hier, sondern überall auf dem Album verwurstet.
Von vielen Club-Radiostationen in der Heavy Rotation gespielt, wurde Megablast ein veritabler Underground-Hit und sogar als Theme für das SpaceShootEmUp Computerspiel Xenon II - Megablast benutzt.
Tim Simenon wurde nach alldem zu einem der heissesten Produzenten Englands und produzierte Buffalo Stance und Manchild für Neneh Cherry, AdamskisKiller und Crazy von Seal, zusammen mit Trevor Horn.