Entries Tagged as 'hiphop'

Frisch gediggt: TreeTops - Apollo Brown Mini-Mix

Michigan’s Apollo Brown, schon gefeatured mit seinen oldschooligen Funkbeats auf Brown Study Instros, bereitet sich auf den Release seines neues Album Clouds vor und schenkt uns einen Mini-Mix mit klassischen und raren Joints. Gemixt hat das Ganze TreeTops.

Tracklist:

01. Danny Brown “The Wizard”
02. Dudley Perkins “Heaven or Hell” [rmx]
03. MagestikLegend “Brag Language”
04. Bang Bang [instro]
05. Diamond District “Streets Won’t Let Me Chill” [rmx]
06. Helpless Dreamer [instro]
07. The Left ft. MarvWon “Real Detroit” [rmx]
08. Finale “Departure”
09. The Left ft. Mu “Battle Axe”

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Paspatu & Jeff Mace - Distanz EP

jakobaöbum

Neben US-HipHop gibt es gleich ein zweites Album dazu. Und zwar aus der dialektfreien Zone Hannover von Paspatu und Jeff Mace. Während Mace die Beats bastelt, stammen die texte von Paspatu. Habitusgerecht geht es bei ihnen weniger um Retro oder Aso, sondern Conscious-Rap auf tightem Beatgerüst. Das macht Spaß und regt zum nachdenken an.

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Update 1: Der Link geht jetzt. Scheinbar will Bandcamp einen ordentlichen Besuch. Directdownload ist nicht möglich.

Platte des Tages: Soulchef - Remember When [Kitchen Dip]

soulchef

Ich sollte mehr Machtdose hören. Denn was Roland da an unter Creative Commons lizensierter Musik vorstellt, hat es häufig mehr verdient gehört zu werden, als Platten die einem Musikmagazine nahebringen wollen. Gestern habe ich dadurch das Netlabel Kitchen Dip Recordings entdeckt. Und dort auch gleich ein wundervolles HipHop-Album von Soulchef.

‘Remember When’ heißt es und erinnert sogleich an Souls of Mischief. An Abende während der Realschulzeit, die zugleich auch die Golden Era of HipHop war, als wir uns ‘Menace to Society’, ‘Boys in da Hood’, ‘Who’s the Man?’ und andere Ghetto-Filme reinzogen, als Mainz und Wiesbaden noch ihre eigenen Plattenläden für diese Musik hatten und Becks noch keinem multinationalem Großkonzern angehörte.

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Madvillain began recording a new album

Das Hip-Hop-Album des Jahres 2004 war Madvillainy von Madvillain aka Madlib und MF Doom. Genrebashende Beats, knochenbrechende Grooves und eine gehörige Portion Weed. Eine wilde Melange aus Sun Ra, Weirdo Funk, Underground Hip-Hop, Blaxploitation, Marvel Comics und Jazz, die mich seinerzeit wieder mit Hip-Hop versöhnte. Eigentlich ‘eröffnete’ sich mir das eher en passant runtergeladene Album auf einer Überdosis THC, einem nach langer Zeit allein gerauchten Phillies Blunt. Plötzlich machten die Kakophonie und die schrägen, stolpernden Beats einen Sinn und die Vorliebe für diese Musik blieb.

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Umso mehr freute ich mich, als ich eben entdeckte, dass das Label Stones Throw ein neues Album von Madvillain ankündigt, an dem die beiden schon seit 2009 arbeiten. Ein erstes Ergebnis ist der Track ‘Papermill’:

Diesmal scheinen sich Madvillain den Jazzrock (Schweinerock) vorgenommen zu haben und MF Doom grätscht gewohnt asynchron mit enigmatischen Lyrics über den Track. Rumors has it, dass das ein alter Track von Manfred Krug(!!!) ist (’Morgen’), wobei ich mir nicht ganz sicher bin.. Große Vorfreude auf das Album, jedenfalls! Den Track kann man sich übrigens im Rahmen einer Promokampagne von adultswim namens 8 Singles 8 Weeks hier runterladen.

J Rocc hat auf East Village Radio auch nochmal ein paar Tracks des neuen Albums angespielt:

Stay tuned…

Xperiment Beats - Beats & Songs

Ein exemplarische Studie über die Kunst des Beatmachens von Mr. Xperiment aus Denver, US. Oder um es mit den Worten von Eccoluddit zu sagen:

Diese Beats sind fast unglaublich 8o RT @rapohnelizenz: Audio: Xperiment Beats - Collection

Beats & Songs by XperimentBeats

Mittwochs-HipHop-Mix: Sven Swift plus Hudson Mohawke

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Sven Swift von 12 Rec. und Error Broadcast, Freund postmodernen HipHops - sprich Wonky, Glitch und wie die anderen Modebegriffe so heißen - hat für die Generation Tapedeck einen exklusiven Plastik Rap Mix hergegeben.

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Und nebenbei verweisen die Kollegen von XL8R auf einen neuen Track des 2009er-HipHop-Prodigys Hudson Mohawke. Download auf Bleep.com.

Foto under CC by karpov the wrecked Train & Toots Fontaine, Sven Swift, Sentinels via Blogrebellen.

Platte des Tages: Clemenceau - Sprachsavant EP

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Im deutschen HipHop fällt es schon seit Jahren verdammt schwer, aber: Kulturpessimismus muss nicht sein. Denn Clemenceau steigt in den Ring und positioniert sich locker neben Dendemanns Wortwitzkunst und K.I.Z.s Hyperironie als der Dritte im Bunde fernab der ganzen Jammerlappen mit ihrer Onkelz-Heimkindermentalität - gut, die neue Blumentopf kenne ich noch nicht, soll auch gut sein.

['Was bringen beste Freunde, wenn du selbst dein größter Feind bist.']

Da wird in ‘Alea Jacta Est’ mühelos Adornos Zitat: ‘Liebe ist die Fähigkeit, Ähnliches an Unähnlichem wahrzunehmen’ geupdatet in: ‘Liebe macht nicht blind, sie ändert nur die Perspektive und die Augen der Betrachter sehen bisweilen sehr verschieden, sie macht Ruck Zuck irgendeine Bitch zu ‘ner Königin, Liebe ist ne Krankheit, da gibts nix zu beschönigen.’ oder Falcos Groove von Jeanny Part I in ‘Der Tag an dem ich fliegen kann’ transformiert.

['Der Zustand an dem Morgen nach dem Party-Evening, bezeichnen die Experten als Bacardi-Feeling.']

Rundum großartige EP mit klassischen Beats, feinen Melodien und ohne digitalen Leadsynthterror.

Homepage mit Gratis-Download
[via Der digitale Flaneur]