Wo?: Maria Am Ostbahnhof
Wann?: Freitag den 5. März - 23:00 Uhr
Wer?: DJ Pierre, DJ Funk, Phon.O, Mr Maqs vs Léonard de Léonard
Keiner weiß genau, wie alt Pierre ist. DJ Pierre kommt aus dem Vatikan der House Music, aus Chicago. Da schrieb er bereits in den 80’s seine Kapitel in die Bibel der Dancefloor-Music. Nebenbei hat er übrigens auch für Strictly Rhythm produziert und den sogenannt Wildpitch-House erfunden. Nachdem er damals vom heiligen TB-303 Gral gekostet hatte, wurde er unsterblich.
Zur selben House-Bruderschaft gehörte auch DJ Funk. War ihm aber alles zu konservativ und so eröffnete er als Dissident seine eigene Abteilung. Ghetto-House, auch bekannt als Booty-House, womit die Orientierung klar definiert ist. Hier geht es um Hardsex, Big Booty, und natürlichen Tanz!
Also ich denke mal die realvinylz-Redaktion wird geschlossen da sein
Zo - Overnight Experience
Spacek - Time
Kissey Asplund - Fuss’N’Fight
Tremendo - Mi Ciudad
Dwele - A Pimp’s Dream
D’Angelo - Chicken Grease
Jamie Lidell - What’s The Use
Omar - Your Mess
Sa Ra - Glorious
Aqeel - Wake Up
Platinum Pied Pipers - Your Day Is Done Tags:hip HopMixNiñoSoul
Diese Woche wird es zunächst etwas technoider im DJ Protonesken Sinne, da mir u.a. nach dem Shed-Mix wieder nach guter alter TR-909 und TR-808 (im elektroiden Verständnis) ist. Pünktlich zu dieser Laune releast DJ Stingray of Mo Wax-Fame einen strikt auf 1210ern in Detroit geschraubten Techno-Mix mit u.v.a. Maurizio, Plastikman, Cristian Vogel, Drexciya und Pacou. DJ Stingray aka Sheread Ingram war Tour-DJ von Drexciya und wird bald auf Carl Craigs Label Planet E die Urban Tribe EP veröffentlichen.
Tracklist:
Recyver Dogs – ERZ
Maurizio - M4 - Alex Cortex / PS-LL-11 (Bad Cop Bad Cop Remix)
Plastikman – Plasticine
3rd Phase feat Dr Motte - Der Klang Der Familie
Lucas Rodenbush - Kinetic Progressions
Lucas Rodenbush - Sequential Reactions
Abstract Thought - Bermuda Triangle
Cristian Vogel - CYK Moving High
DJ 3000 - Dark Essence
Alden Tyrell - Digger
Mat Carter - The Stand
Dark Paradise – Aurora
Mike Golding & Steve Rutter – Slope
Dynarec - Captial Sins
Attias – Aquilo
Drexciya - Mission To Ocia Syndor And Back
Mike Huckaby & Pacou - Sessions
Transllusion - Do You Want To Get Down?
The Third Man - Onwards and Upwards
James Pennington - The Art of Stalking
Horn - 70 + DF
Blogliebling Hudson Mohawke persönlich hat über facebook einen alten Mix für BTS Radio rausgekramt, in dem tatsächlich schon ein Albumtrack von seinem 2009er Album Butter versteckt ist. Ansonsten ist es wie gewohnt Leftfield/Glitch-lastig zwischen Jan Jelinek, Rustie, Kelpe und vielen mir unbekannten Acts. Zwar schon drei Jahre alt, aber frisch gediggt und ein kleines Zeitdokument…
Hudson Mohawke - Live On BTS Radio 2007
[via & Tracklist BTS Radio]
A Decade of Glitch and Wonky ist gerade zu Ende gegangen und was auch immer die nächste Dekade (die ja streng genommen erst nächstes Jahr beginnt, aber ja…) an musikalischen Novitäten bringen mag, die letzte Dekade gehörte u.a. Flying Lotus:
‘I can’t believe I’ve been making tracks for over 10 years now. That said, there’s so much to learn still. I hope you all enjoy this mix. Thanks to the Gaslamp Killer for doing an incredible job on this. Can’t wait for you all to hear my album Cosmogramma coming out April 20th 2010 on Warp Records. Enjoy!’ Flying Lotus
Gaslamp Killer - A Decade Of Flying Lotus
[via&download]
Passend zur gestrigen Silvester-Nacht gibt es ein Raekwon-Mixtape mit dem dickhosigen Titel Coke Up In A Dollar Bill zum Download via RealityCheckBLN.
Twitter- und Blog-Kollege Mogreens hat seinen Mix auf dem 26ten Chaos Communcation Congress veröffentlicht, den ich hier erst mal previously unheard weitergebe…
Mogreens @26c3
Die Uralt-Dance/HipHop/Jungle-Formation ‘Here Comes A Different Type Of Rap Track Not The Usual 4 Bar Loop Crap’ Shut Up And Dance ist quicklebendig und dank tanith weiß ich von diesem Interview und dem dazugehörigen Mix.
Schnell gebloggt, die dieswöchige Selection von Mixtapes:
Die Nummer Eins kommt von der ungewöhnlichen Stones Throw-Gänsehaut-Kifferstimme Dudley Perkins und Georgia Anne Muldrow und featured ‘latest releases as well as exclusive sneak peaks from upcoming releases’ beider Künstler.
Georgia Anne Muldrow & Dudley Perkins - GnD LA Mix
[via&download]
Passend zu meiner glitchy Selection der besten Platten 2009 bloggte pEtEr dieser Tage den Glibsch Signal-Mix von Liquid Rockz mit ‘irgendwas etwas zwischen Hip-Hop, Dubstep, Techno und jeder Menge Sounds und Samples aus den 90ern’.
Nielow, der weibliche Teil der Blogrebellen, hat ihren ersten(?), orientalisch nicht nur angehauchten Mix Don’t Call It World! – Kreuzberg Disco kurz vor dem Heiligen Abend fertiggestellt und präsentiert ‘eine musikalische Reise durch die Klänge und Gesänge des nahen Osten, fusioniert mit dem urbanen Sound europäischer Städte’.
Und zum Abschluss kam - kurz vor Blogschluss wegen Zahnausfalls - noch der Electronic Explorations-Mix von Untold mit ’some of the housey UK tunes that have come out of dubstep and US house that sounds like dubstep’…
Es ist bald Weihnachten (Oh mein Gott, wirklich?) und die Jahresendpolls schießen wie Pilze aus dem Boden. Freitag habe ich mich - nach Aufforderung durch BTH - daran gemacht die zehn besten Alben des Jahre 2009 zusammen zu stellen. Erstaunlicherweise sprudelten mir neun Alben nur so auf die Tastatur, nur beim Letzten bin ich gescheitert. Ich habe vielleicht einiges vergessen oder übersehen, aber so far gibt es lediglich eine Top 9, die folgendermaßen aussieht:
Der gemeinsame Nenner fast aller Veröffentlichungen ist ein fast schon avantgardistisches Verständnis von Beats und Grooves, eine reflektiert postmoderne Produktionsweise, die einen Vektor von Prefuse 73, J Dilla, Madlib, Flying Lotus, Dabrye u.ä. ins neue Jahrzehnt projiziert. Die Struktur des Songs bzw. des Tracks wird aufgebrochen, zerfasert und zu einem neuen Klangteppich verwoben, ohne den Produktionsprozess stolz als Gimmick auszustellen. In vielen Tracks meint man zwischen all den Glitches noch die Lagerfeuergitarre, das Klavier oder den R’n'B-Song zu hören, die schemenhaft unter der Patina des alten Jahrtausend erkennbar sind. 2009 war ein grossartiges Jahr, die Musik ist endlich im 21. Jahrhundert angekommen, wie mein wilder 30 Minuten Cut-Up der schönsten Momente aller neun Alben beweist:
Eine Zusammenstellung der Platten die mir in 2009 wichtig waren ist idealerweise für andere Menschen (nicht notwendigerweise Lesern dieses Blogs) unverständlich. In vielen Jahrzehntcharts habe ich zum Beispiel The Strokes - This Is It gesehen, da scheint es eine Art Konsens zu geben, der aber m.E. nicht den Sinn persönlicher Charts ausmacht.
Ist es nicht eher so wie in Marcel Prousts ‘Auf der Suche nach der verlorenen Zeit’, wo auf 3.500 Seiten bewiesen wird, dass jeder Mensch ein einzigartiges Universum mit sich herumträgt welches sich im Augenblick der Wahrnehmung (oder der Erinnerung) konstituiert? Und wäre da die Platzierung von This Is It nicht in etwa so unpassend wie den Fall der Berliner Mauer in einem Liebesbrief zu erwähnen? Naja, zumindest sichert man sich die zustimmenden Posts im Kommentarfeld mit so einer Selection. Wenn jemand meine Auswahl trotzdem nachvollziehbar findet, darf er/sie das trotzdem gerne mitteilen. Momentan arbeite ich übrigens an einer Top 10 für das gesamte Jahrzehnt, die sich als ständig mäandernde Liste herausstellt und zum jetzigen Zeitpunkt unmöglich zu mixen sein dürfte…