Entries Tagged as 'ornaments'

Platte des Tages: V.A. Symphony mixed by youANDme [Ornaments 011]

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Nach dem fast schon unheimlichen und rasanten Output an Killer-EPs 2009, der mit der letzten Platte ihren Höhepunkt fand, schaltet man bei Ornaments erstmal einen Gang runter, blickt zurück und gibt den Nicht-Vinylkäufern die Chance in ihren eigenen vier Wänden am Label teilzuhaben. youANDme mixen sich durch alle Titel des Katalogs, durchweg in einem angenehmen Fluss gehalten, der schöne Erinnerungen zurückbringt.

Wer die Platten nicht besitzt, sollte schnell zugreifen. In einer schnieken Alubox verpackt und auf 333 Stück limitiert, dürfte es diese CD nicht allzulang geben. Als Gimmick kann man dann lustiges Titelraten spielen - das mit dem Eingeritzten im Tonträger fällt ja diesmal Flach. Bin äußerst gespannt, was als nächstes kommt.
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Platte des Tages: youANDme - Close to Me [Ornaments 010]

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Ob sich da jemand einen Traum erfüllt hat, einmal Robert Hood auf der B-Seite zu haben? Jedenfalls ist diese Platte ein Traum. youANDme lassen den Dub diesmal nur sachte einfließen. Die Sounds klonken sich leicht verhallt durch Detroit, in der ein Track eine Ewigkeit bedeutet. Zwischendurch rauschen ein paar Blitze durch. Ein absolut episches Stück, um sich völligst zu verlieren und das dürfte einer der Tracks des Jahres werden.

Robert Hood lässt die 909 etwas mehr kicken, zieht das Tempo ordentlich an und funkt sich weniger episch, dafür minimaler, durch die Nacht. Aus dem Lost-in-Sound-sein wird so ein schön nach vorne gehender, hüpfender Track. Beides großartig für die verschiedenen Gesichter der Nacht.


youANDme - Close To Me / Close To Me (Robert Hood Remix)
[via ornaments-music.com]

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Rhauder feat. Paul St. Hilaire - No News [Ornaments 009]

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Mit Paul St. Hilaire an Bord kann kaum was schief gehen, vor allem wenn ihn Rhauder “ordert”. Die Platte klingt durchweg gut, wie erwartet, wobei mir Marko Fürstenbergs verspielter Dub in dessen Version besser ins Ohr geht, aber er wollte es vielleicht auch zugänglicher und weniger abgespeckt produzieren als Rhauder. Daniel Stefanik lässt die Bassdrum reiner Taktgeber sein, so kommt der Bass zur vollen Entfaltung, dabei ist sein Riddim weniger verspielt als Fürstenbergs und extrahiert die Aura von Rhythm and Sound. Deswegen mein Favorit einer wieder sehr gelungenen Ornaments.


Rhauder feat. Paul St. Hilaire - No News (Marko Fürstenberg Remix)
[via ornaments-music.com]
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Platte des Tages: Peak - Darksuite [Ornaments 008]

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Ein Track, drei Versionen, drei verschiedene Stimmungen. Mehr braucht es nicht, um eine große Sommerplatte zu erschaffen. In Peaks anfänglich klassischem Dub, taucht man in ein bildliches Höhlennirvana ein, verschwindet im Nichts und - gleich einer Fledermaus - nur ganz ohne Ohrdeckel und Magnetsinn, entschwebt man am Ende diesem Trip, bevor Soultourist einen in den Club begleitet. Eingekleidet im Techhouse-Gewand lässt er den Dub stellenweise von Licht durchfluten und dieser knappe Funkbreak … köstlich. You and Me vereint den Club und die Höhle, setzt auf straightere Techno-Elemente … die dunkle Industriehalle oder ähnliches. Treibend geht es weiter bis zum nächsten Morgen. Großartig.


Peak - Darksuite
[via ornaments-music.com]
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Marko Fürstenberg - Blofeld EP [Ornaments 007]

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Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Wenn man dann im Dickicht steht und überall Blätter, Gestrüpp, halb gefallene Bäume, sich verirrende Wege wahrnimmt und auf einmal eine Lichtung entdeckt, die in dem Moment etwas vollkommenes darstellt, erlebt man nach dem Durchschreiten, dass man nun auch den Wald in seiner Ganzheit versteht und wertschätzt. So ging es mir mit ‘Valentino’: Erst verwirrt/verirrt bevor sich mir die Melodie erschloß. ‘Tiffanys Case’ ist dann eher wie ein gerader Pfad, der einem verlässlich zeigt, wohin es geht. Auch auf der dunklen Tanzfläche eines unbekannten Clubs. Wieder zwei Klassiker auf einem Vinyl. Verflixte Sieben? Nicht bei Ornaments.


Marko Fürstenberg - Valentino
[via ornaments-music.com]
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Thabo - Downstream [Ornaments 006]

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Ornaments können zur Zeit einfach releasen was sie wollen, zu gut sind ihre Perlentaucher beim Herausfischen von Schätzen aller Art. Diesmal feiert der Züricher Thabo seinen Einstand auf dem ominösen Label. Wie schon zuvor, geht es bei Thabos ‘Downstream’ mit dubbigem Neodetroit weiter. Statt die oft üblichen Filterspielchen schleicht sich eine allerliebste, hypnotische Trance-Melodie ein, die ein paar mal lächelnd durchblinzelt.

Auf der Flipside baut sich ein fluffiges House-Gerüst um einen unheimlich bouncige Bassline - sie bounced wirklich mächtig - was aber durch die Melodie und das arg reduzierte Tempo extrem leicht daherkommt. Ich hätte es kaum gedacht, aber definitiv die beste - trotz der vier Killer vorher - Ornaments und hoffe auf die verflixte Siebte.


Thabo - Downstream / Berlin
[via ornaments-music.com]
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Platte des Tages: Sven Tasnadi - Our Destiny [Ornaments 005]

Sven Tasnadi Releases

Sven Tasnadi und Ornaments sind in dieser Kombination die unschlagbare Underground-Hitmaschine. Tasnadi, zur Zeit eh ganz heiß, baut um sanfte Detroit-Chords erstmal behutsam eine Rimshot zum eingrooven, auf deren Grundgerüst sich ab der zweiten Hälfte verschiedene kleine Melodien friedlich nebeneinander tummeln oder springen. Quicklebendig hüpft das wie ein kleines Kind im Sommerregen. Und das bei weitem, blauen Himmel auf dem vereinzelt ein paar helle Wölkchen vorbeiziehen.


Sven Weisemann scheint das zuviel. Er behält nicht alle Elemente drin, reduziert aufs mindeste, zieht die Filter viel mehr zu und schafft damit eine weniger verspielte Atmosphäre die in ihrer reduzierten Art mehr flow besitzt, aber leider auch weniger Bass. Auch sehr schön für andere Momente.
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