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Platte des Tages: Mainframe - MF1 [1993, Mainframe 001]

mf1

Wiener Abfahrt. Zuerst ein sehr unbekanntes Label, das mit den nächsten beiden VÖs Technogeschichte schreiben sollte, als nämlich Ilsa Gold zuerst mit ‘Up!’ und dann mit ‘Silke’ die Zipfelmützenfraktion bis zum äußersten schwitzen ließ.

‘Hyperkarma’ strahlt immer noch sehr viel Deepness im weltaltlichen Sinn aus, während das ‘Antibiotic Prod.’ auf der A-Seite den perfekt antiseptischen Wavesound durch den Körper jagt. Definitiv ein Zeitdokument, einer Musik die es davor oder danach nicht hätte geben können.

Zum Runterkommen dann später was ruhiges von der Female Netaudiofront.

In The Mix: Moby - Oldschool Rave Mix

Who Loves You and Who do you Love?
Damian - Running Man

Mit dem Sample des Showmaster Damian aus dem Schwarzenegger-Film ‘Running Man’ - aus dem auch die tolle Showidee ‘Climbing for Dollars’ stammt - beginnt der fantastische Oldschool-Rave Mix von Moby.

Moby hatte sich mit seinen gesampleten Gospelgesängen, die erstaunlicherweise keinen Justizskandal wert waren, für mich schon unmöglich gemacht, kommt aber jetzt mit einem Mix um die Ecke der 1:1 aus meinem Platten- und Kassettenschrank stammen könnte.

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Moby - XLR8R Podcast
[via xlr8r.com]

Die Playlist ist der Hammer: Messiah, Mentasm, Altern8, Mobys letztes richtig gute Stück ‘Next Is The E’, die leider etwas in Vergessenheit geratenen Niederländer Fierce Ruling Diva, die seinerzeit auf der Mayday für Furore sorgten, Bizarre Inc. und einige mehr. Bis auf die platt-dreiste ‘Strings Of Life’-Kopie von Hyper Go Go eine stilbildende Auswahl aus einer Zeit in der ich leider noch zu jung für den Club war. Auch die Kassettenmitschnitte von damals sind durch Bandrauschen und Entmagnetisierung eher unhörbar geworden. Umso schöner es jetzt dank Moby wieder auf den Kopfhörern zu haben. It’s time to start… running!

Sa, 24.10.: Altern8 @Maria am Ostbahnhof, Berlin

‘For those who know’, wird morgen ein Traum von 1992 in Erfüllung gehen - und wir fiebern schon seit Tagen drauf hin. Vielleicht werden sie ihre Lackiereranzüge anhaben, Atemmasken mit Eukalyptus betreufeln, damit die Es besser knallen und wild mit ihren 3Ø3s über die Bühne hüpfen. Vielleicht werden sie es auch nicht tun.

Definitiv werden Altern8 nach 15-jähriger Trennung wieder zusammen auf der Bühne sein und uns in eine Zeit eintauchen lassen in der die Euphorie immer auch einen positiv-melancholischen Unterton hatte; die Breaks von einer 9Ø9 kommen durften und Naivität, gepaart mit Experimentierfreude, ausreichte um die Nacht in Glück zu verwandeln.

Ob es ein Live- oder DJ-Set gibt … ist noch unklar - ist auch egal. “Top one, nice one - get sorted!”

Auch da: DJ Donna Summer, Sly 1, AC Slater
Wo: Maria am Ostbahnhof
Wann: 23h

Platte des Tages: Tony Lionni - The Brain EP [Polymorph 003]

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Nach der verschrobenen 001 serviert uns Polymorphs Tony Lionni auf der 003 einen echten Raveslammer aufs Tablett. Gespickt mit einem hochpassgefiltertem Sägezahn, langen Chordsweeps die spielerisch auch in einem ruhigeren Track voll zur Geltung kommen würden - und hier erst recht passen - lässt die A-Seite die Endorphine wie von einer Flex aus dem Körper sprühen. Definitiver Höhepunkt der Nacht. Und auf der B ein Techno-Stück, das einen einfach antreibt. Mit seinen ratternden HiHats - die wie die mechanische Einspritzung eines alten BMW klingen - und treibenden Loops ist “The Brain“ genauso zeitlos wie die alten Münchner Reihensechszylinder. Bitte mehr davon.

Ausgehtip: Frankfurt Technoclassics - Samstag, 30.05., Tanzhaus West/FFM

“Don’t Mess With Frankfurt” hieß es zu Beginn der 90er, wenn die legendäre Omen-Posse durch die Lande zog und dem Rest der Republik zeigten, wie man Exzesse bis zur Spitze treibt. Dabei gab es neben dem Omen auch noch ganz andere Clubs, wie den Breakbeat-Club XS (später The Box), die Music Hall und meinen Lieblingsclub: das Dorian Gray im Flughafen.

Doch um das Omen wird bis heute am meisten Kult gemacht - liegt vielleicht auch am Trance-Sound Tallas, dass das Gray einfach weniger beachtet wird. 10 Jahre gab es das Omen und 10 Jahre Revival-Parties seit der Schließung 1998. Das war auch den Machern des Omenforums genug. Kurzerhand wurde das Omenforum in ein neues umgewandelt: Elektronisches Volk. Nur ohne Revival-Parties will niemand mehr leben. Deswegen geht es jetzt diesen Samstag mit vereinten Kräften weiter.

Frankfurt Technoclassics soll 1-2 mal im Jahr regelmäßig stattfinden und den frühen Sound of Frankfurt wiederbeleben. Mit dabei der Exil-Rheinhesse Tanith, Heiko Laux, Jens ‘Loops & Tings’ Mahlstedt, Pauli (Omen), DJ Björn (Dorian Gray), Alex Umstätter und mehr.

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Weitere Infos hier, Nostalgiebilder da.

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Bei der Recherche bin ich doch glatt auf mein altes Jugendzimmer-Poster gestoßen. Der erste zweitägige NonStop-Rave im Gray :-)

Harry Axt / Daniel Steinberg: Friede, Freude, Techno

Harry Axt Releases

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Friede, Freude, Techno

von Bastian Thüne aus De:Bug 130

Techno ist neben der Musik vor allem auch eine Art des Feierns. Spaß, Hedonismus und Unvernunft treibt uns viele Wochenenden in die Clubs. Dabei geht es mitunter ganz schön humorlos zu, wenn dann im Endeffekt viele mit Sonnenbrille am Rumposen sind. “Im Techno nehmen sich manche auch immer sehr ernst und man kann das auch ein bisschen von der spaßigen Seite sehen”, erzählt uns ein gut gelaunter Harry Axt, der in einem Grand-Petrol-Video auch gerne mal einen Ein-Mann-Balkon-Rave inszeniert und dessen Name so unverfroren bodenständig klingt, als müsste er aussehen wie das deutsche Pendant zu Albert “Al” Borland aus der Serie “Hör mal, wer da hämmert”.

Hämmern tut es natürlich schon bei ihm, aber längst nicht so grobschlächtig, wie es der Name vermuten lässt. Das rote Karohemd, dass zwar wieder gut zu einem grundkonservativen Lebensstil passen würde, wird eben nicht durch einen wohlgenährten Bauch ausladend nach vorne zur Schau gestellt, sondern durch eine viel zu kleine Lederjacke aufs Korn genommen, die man sich gerne als Karnevalskostüm wünscht. Die knallenge Lackhose tut ihr übriges.

Aber Harry Axt ist ja auch Daniel Steinberg, der dem tranfunzeligen Minimal dieser Tage einen ordentlichen Schuss Chicago, Cut-Up und locker-hüftschwingende Housegrooves hinzufügt. Das funktioniert und hat Humor. Ob als DS auf Overdrive, als Daniel Steinberg auf Frontroom und Style Rockets oder eben als Harry Axt auf Grand Petrol und Kiddaz.fm. Da wundert es nicht, dass seine frühen Einflüsse neben den ersten Acidhouse-Platten, Phuture und Strictly Rhythm auch die gängige Dancemusic der frühen 90er war, wie Black Box, Technotronic oder Bizarre Inc.

Jedenfalls sind die beiden Alter Egos des 32-Jährigen derzeit auf vielen Tanzflächen anzutreffen und auch als DJ will sich der Berliner nicht nur auf einen Namen festlegen: “Ich lege meist unterschiedlich auf. Als Daniel Steinberg spiele ich eher einen nicht so harten, mehr techhousigeren Sound und bei Harry Axt wird es dann schon härter und technoider.” Beim Produzieren verlässt er sich ebenfalls auf diese Dichotomie, die es ihm ermöglicht zwei Seiten auszuleben. “Harry Axt ist dann immer ein bisschen doller, technoider und wirkt düsterer. Bei Daniel Steinberg fluffig, housig. Mit Samples … so Friede, Freude … (lacht).”

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Auf seinem Debutalbum Planet Axt, das er jetzt als Harry Axt veröffentlicht, fügt Daniel glücklicherweise beide Seiten zusammen und nimmt uns mit auf seinen Planeten, auf dem schon sehnsüchtig die ravenden Weltraumgeschöpfe mit den Äxten in ihren Händen rumwedeln. Mit düsteren Basslines unterlegte Tracks, die die Melancholie mit Vocalfetzen auf ein funkiges Level anheben, und drohnigen Tunneln, durch die einzelne Klaviertöne hindurchschwirren, baut sich Daniel sein Universum zusammen. Das darf dann auch elektronische Big Band im Slowmotion-Tempo sein oder voll auf die Zwölf gehen. Schließlich geht es um Techno und dabei vor allem um den Spaß.

Silvester 2008 in Berlin

Silvester 2008 werden die grossen Clubs in Berlin wie Berghain, 103, Watergate, Tresor oder gar Weekend werden mal wieder bersten vor EasyJet-Ravern und ich freue mich, dieses Jahr mal in der neuen Kulturhauptstadt Linz zu feiern. Als kleinen Service möchte ich aber ein paar Partys erwähnen, die sicherlich rocken werden.

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Sehr viel Spaß hatte ich im vergangenen Jahr im Ballhaus Ost in der Pappelallee 15 (nähe U Eberswalder Strasse) auf der Möbelrücken-Party von Delikat-Berlin. Moderate Preise, cooler Sound und entspannte Leute.

Line-Up:

MÖBELRÜCKEN Floors (Ballsaal & Loge)
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__Cinthie (Picknick / Tape Club)
__Andre Crom (Liebe Detail / Sender / Off)
__Fresh Meat (103 / Berlin Mitte Institut)
__Hüftschwinger aka Pitt & Bone (Delikat / Ballhaus Ost)
__A3000 (Grenzstation / Delikat)
__Handmade (Chicago / Delikat)
__M.Mueller (Edelkonsum / Stilbruch)
__Nano (Doppelschall / Get Deep)
__Flamea (Dreid / Delikat)
__Smooth (Dreid / Stilbruch)
__Disko DNA (Dreid)

RemmiDemmi Secret Floor
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__Trade (Rock / Indie)
__Phasenprüfer (80er / Disco)
__Mensch gegen Maschiene

Eintritt (ab 22 Uhr): 5 € < 0.00 Uhr > 10 € mit Passwort! ? (Ich bin DELIKAT)

+++

In der Brunnenstraße 10 in Berlin-Mitte (nähe Rosenthaler Platz) gibt es Silvester @ ZMF Feuerwerk und Sekt um Mitternacht, danach Feuerwerk auf 2 Tanzflächen. In ein Labyrinth von Räumen und Durchbrüchen.

Line-Up:

Tanzen 1:
Minimal | Techno | “Electro”
___Jan Mir
___Jackie Treehorn
___Sam Buca
___Lars Wickinger (Traum, Liebe Detail, Lebensfreude)
___DIN 3000
___Gunne
___Trick&Kubic
___Vincent Vega (Lebensfreude)
___VJ Picture Show

Tanzen 2:
Cosmic Hitdisco Italian Style
___Fausto Copy (Mailand)
___Bernard Reneaux (Paris)
___Diskodirk (Bonn / Bad Godesberg)
___Heiko Lenker (Karl-Marx Stadt)

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Cookies Silvester

Buisness as Usual im Cookies Berlin (Friedrichstraße / Unter den Linden) ab 00:30, wird sicher voll und geil.

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Grosse Neujahrsparty im Foto-Shop!!!

Wann?: ab 22h bis die Sonne scheint
Wieviel?: 5€

Big Bar + Super Line-Up + Feuerwerk + Silvesterparty!

___Des Wahnsinns Fette Beute (Crazy Dance Music)
___Cem Orlow (House) + Live Sax
___Nachtschalter + Humana (Dub + Brain)
___Palace Resistance (Antialias + Aussenborder) (Electro)
___very special guests (Dubstep)

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VCF Home

Silvester im VCF (zwischen Alexanderplatz und Hackescher Markt im S-Bahn-Bogen (Rochstr./Ecke Dircksenstr.)

Zu Ehren der Neujahrsnacht gibt es viel Sternenstaub, Schnickschnack und Schabernack.

Brücke:
- Larsson (Hi Freaks, B-pitch, Get Physical)
- Lektor (Liebe zur Musik, Pentagonik)
- Argon & Clementine (Süss&Sauer)
- Cotumo (Pentagonik, Pulsar Rec.)
- Fred KreeGer (3 für 10, Pentagonik)
- The Marx Trukker* LIVE
- Gregor Heyden (Pentagonik, Klangsucht)

Space-Lounge:
- Alexis Sorbas (Pentagonik)
- Mathias Liefeldt (liefeldt and class)
- Mattias Numberger (3fuer10, tanzmichmal)
- Cem Orlow (mad)
- Maade und der Koch
- Red Jones (TheMolePeople)
- Sonka

Alle verkleideten, extraterrestisch Wesen und Milchstraßenbewohner feiern 3 Euro günstiger mit den übrigen kleinen Sternen-Kindern und können durch den separaten Eingang ohne langes Warten an Bord. Es gibt auch eine offene Freundliste für diesen separaten Eingang (kleiner Eintrittspreis) ….
Bitte kurze Nachricht an uns….

Flug-Ticket: 10 Euro

Ermäßigt: 7,- Euro (für Aliens und Freunde)