Die erste Folge meines meines Kunst-, Kultur-, Musik-, Creative Commons- und Remix-Formats Collage culturel ist Online auf ARTE Creative.
Der Kalifornier Thomas Chapman ist Collagekünstler. Die Grundlage für seine Bilder sind gefundene Stoffe, Zeichnungen, Bildschnipsel aus dem öffentlichen Raum. Collage culturel besucht Chapman in seinem Atelier. Wir sprechen über die Bedeutung von Arbeitsprozess, Konzept und Kunstobjekt, über die spirituellen Implikationen der Collage und begleiten ihn bei der Suche nach neuem Material auf den Strassen Berlins. Am Ende gibt es ein flammendes Plädoyer gegen nukleare und fossile Energie, das leider erschreckend aktuell ist.
Im Flashback befassen wir uns mit dem Erfinder des Cut-Ups: William S. Burroughs
Nicht nur in der Musik sind Sampling, Collage und Remix anzutreffen. Remixen ist die prägende Kulturtechnik des 21. Jahrhunderts. ‘Collage culturel’ begibt sich auf die Suche nach der perfekten Verbindung der Stile, dem perfektem Beat und der perfekten Collage. Die Form ist der Inhalt: ‘Collage culturel’ remixt sich permanent selbst. Die User erstellen einen wilden Mash-Up von Bild und Sound. Los geht’s im März mit dem Bootleg DJ Shir Khan, dem kalifornische Collagekünstler Thomas Chapman und den Berliner Modedesignerinnen c.neeon.
Le sampling, les collages et le remix sont des pratiques courantes, non seulement dans le domaine de la musique. Le remix est la technique culturelle dominante du 21e siècle. ‘Collage culturel’ part en quête du mélange parfait des styles, du beat et du collage parfaits. La forme est l’expression du contenu : ‘Collage culturel’ se remixe lui-même en permanence. Les utilisateurs mélangent joyeusement images et son. En piste avec DJ Shir Khan, adepte du bootleg, l’artiste californien Thomas Chapman, spécialiste du collage et les créateurs de mode berlinois c.neeon.
Keine Ahnung warum dem Original die Bassdrum gefehlt hat, schließlich beinhaltet dieser Track alles was den späteren Morgen im Club, wenn die Euphorie kurz wieder ausbricht, vollendet. Dieses leicht entschwebte, irgendwie verzerrte Stück mit den zerbrechlichen Vocals wird zum Glück von Masomenos auf elf Minuten getrimmt. Perfekte Länge, perfekter Sound. Unheimlich schön.
youANDme verhallen ihre Version und bringen ihre typische leicht metallische Kühle mit dem geschickten Break rein. Irgendwie passt ihre Herangehensweise diesmal nicht so recht und klingt mir etwas zu sehr ‘minimal’. Someone Else lässt vom Ausgangsmaterial kaum etwas übrig und verlässt sich auf einen Groove, bei dem ich mir nach zwei Minuten im Club verlassen vorkäme.