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Platte des Tages: The Dark Side of the Meat - s/t [Spontan Musik SMV014]

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‘The Dark Side of the Meat’ ist ein weiteres Projekt des Mainzers Tim Keiling aka Erdbeerschnitzel auf der er seine glitchy/wonky HipHop-Seite auslebt. Im Unterschied zum Sound eines Hudson Mohawkes beispielsweise, ist dies mit viel weniger 80er-Kitsch und Japanüberdrehtheit verbunden, auch wenn das Coverfoto so schön nach Grundschule 1987 aussieht.

Aber wer das Spontan-Universum kennt, weiß das es dort neben aller Perfektion auch ziemlich spaßig zugeht und dies vor allem Abgedrehtheit im Sounddesign bedeutet, was sich allein an Titeln wie ‘Lactose Massacre’ oder ‘Chesthair Panorama’ verdeutlicht. Und ja, bei der Klangbeschreibung bin ich überfordert. Hört es oft an. Immer wieder überraschend alles. Das klingt super.

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Ingern - Irregularity Motions [Spontan Musik 013]

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Zwischen den 8-Bit-Eulen die permanent durch die Gegend flirren findet sich in diesem düsternen japanischen Cut-Up-Wald auch die ein oder andere Lichtung die mit mood-endem Moos bedeckt für ein wenig Wärme auf dem ansonsten durchweg permafrostigen Boden sorgen. Diese Art der Ästhetik die sich von den anderen Spontan-VÖs abhebt, erinnert noch am ehesten an Paradrois Werke.

Die Bassdrums auf dem Debut-Album des 23-jährigen Japaners Ingern sind dabei nicht kickend, sondern sanft im Hintergrund verfangen, was ihn für das heimelige Hören prädestiniert - mit Ausnahme von ‘9:35 pm’, das im richtigen (verspulten) Moment durchaus tanzflächenkompatibel ist. Highlights sind sicherlich das sanfttragende ‘miba’ und das gehirnjoggende ’schwarzer Tag’. Ein mehr als gelungenes Mini-Album für Freunde des Mainzer Frickel-Sounds.

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