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interfiction XV/2008 - Re/Cycling Invention

Vom 14.-16. November 2008 findet begleitend zum 25. Kasseler Dokumentarfilm- & Videofest zum fünfzehnten Mal die interdisziplinäre Workshop-Tagung interfiction für Kunst, Medien und Netzkultur statt.

Das diesjährige Thema wird Re/Cycling Invention - die Frage nach den ‘Innovationspotentialen medialer und materialer Strategien und Praktiken des Recycling in Kultur und Kunst’ - sein.

interfiction

Ich werde dort mit folgendem Vortragsthema vertreten sein:

zu sampling, cut-and-paste und aggregatzuständen die götter (oder musen) von außen aus dem weltall getrennt halten

In der antiken Vorstellung wird die Idee, das Denken und folglich das Kunstwerk nicht selbst entwickelt, sondern von Göttern (oder Musen) von Außen eingegeben. Diese Vorstellung eines genialischen, göttlichen Impulses beherrscht bis heute in verschiedenen Aggregatzuständen die kulturpessimistische Debatte. Die postmoderne Kunstformen werden als unkreativ, unsinnlich oder gar als affirmative Verdoppelung der Umwelt beargwöhnt, was zu teilweise haarsträubenden Selbstbeschränkungen in der Wahl des künstlerischen Mediums führt.

Doch wie soll ein Künstler seine alltäglichen Wahrnehmungen, zu denen selbstverständlich auch die omnipräsente Welt der Warenanpreisung, des Internets und des TV-Spektakels gehören von „wahrhaftiger” Inspiration trennen?

William S. Burroughs, der soweit ging, der Sprache selbst zu mißtrauen, die er für ein Virus aus dem Weltall hielt, entwickelte die Technik des Cut-Ups um sich von der Semantik zu befreien. Genau diese Technik des Cut-Ups führte jedoch Jahrzehnte später zum Sampling, Cut-and-Paste und dem Musikgenre Plunderphonics, der selbstreferentiellsten und anti-essentialistischsten Kulturtechniken ever.

Ich möchte in meinem Vortrag zeitgenössische Formen des Kunstrecyclings vom Berliner ‚Maler’ Blaise Vincent und seiner Wiedergeburt als Darko Maver bei 01.org, über das Webprojekt aftersherrielevine.com bis zum zynischen Softwareprojekt logohallucination.com von Christophe Bruno vorstellen und die Frage stellen, was eine ursprüngliche Inspiration eigentlich sein soll und wem ein solches Modell dient.

Der Vortrag wir anhand eines Wikis gehalten, das ich zu Beginn der Veranstaltung öffentlich zugänglich machen werde, so dass der Vortrag Online verfolgt werden kann. Natürlich sind auch Offline-Zuschauer vor Ort in Kassel herzlich eingeladen, die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos…

ubermorgen.com - The Sound Of eBay

Hans Bernhard dürfte den Lesern dieses Blogs bereits ein Begriff sein. Zusammen mit Lizvlx bildet er das Künstler-Duo ubermorgen.com - Gründer von etoy - und bestritt große Teile meiner Dokumentation Culture Jamming.

ubermorgen.com sind die Schöpfer der EKMRZ-Triologie, die aus der Faszination für die Oberflächen von Google, Amazon und eBay enstanden ist. Teil Eins dieser Triologie war das Projekt Google Will Eat Itself - ein Hack der Selbstreferentialität von Google - in den Jahren 2005 und 2006. In den Jahren 2006/07 folgte Teil Zwei Amazon Noir – The Big Book Crime, über den ich noch im Culture Jamming-Blog berichtete. Die Triologie wird nun durch das Projekt The Sound Of eBay fortgesetzt:

Sound Of eBay

Wie funktioniert The Sound Of eBay nun?
ubermorgen.com bieten auf der VTX-inspirierten Website eine Eingabemaske an, in die eBay-Username und e-mail-Adresse eingegeben werden können. Aus den eBay-Userdaten werden durch eine sc3 Supercollider-Soundengine einzigartige Songs generiert, die dann nach Autechre (kein Wunder, benutzen dieselbe Engine), Microstoria oder L@N klingen.

“The Sound of eBay” is the affirmative high-end low-tech contribution to the atomic soundtrack of the new peer-to-peer hyper-catastrophic shock-capitalism.
ubermorgen.com

Für Nerds gibt es eine technische Dokumentation, das Visualcoding ist hier zu bestaunen, den theoretischen Background liefert Grischinka Teufl hier und den Teletext-Look hat Lizvlx aus VTX-Porno-Pages des österreichischen Kabelfernsehens entwickelt.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Sound Of eBay - Der Account von Subliminal_Kid

Forderungen für eine zeitgemässe Netzpolitik 2.0

Der Blogger und Aktivist Markus Beckedahl von netzpolitik.org hat eine Liste mit Forderungen für eine zeitgemässe Netzpolitik veröffentlicht und für De:Bug in eine 2.0-Version gepackt.

Die Forderungen von Beckedahl sind angesichts der drohenden kommerziellen und staatlichen Umorganisation des Netzes von eminenter Wichtigkeit und mit etwas Glück könnten sie in die Geschichte des Internets eingehen.

Ich möchte zur weiteren Veranschaulichung und Dramatisierung der Thematik einen kleinen Animationsfilm zum Thema drehen und wer sich als Designer, Visueller Kommunikator oder Animateur an der künstlerischen Umsetzung beteiligen möchte, der möge doch einen kurzen Kommentar hinterlassen…

1. Staatswissen ist Bürgerwissen!

Öffentlich geförderte Informationen müssen den Bürgern unter offenen Lizenzen bereitgestellt werden.

2. Fernsehen und Radio sind tot!

Die Inhalte des Öffentlich-Rechtlichen Systems müssen im Netz frei zugänglich sein. Es muss den Bürgern überlassen sein, wann und wo sie diese konsumieren wollen. Die Archive müssen geöffnet und die Inhalte unter offenen Standards publiziert werden. Die Bürger haben ein Recht auf Remix!

3. Öffentlich-Rechtlich ins Digitale Zeitalter überführen!

Digitale Strukturen und Communities, die Informationen des öffentlichen Interesses produzieren, müssen gefördert werden. Was früher nur freie Radios und Offene Kanäle waren, sind heute Wikipedia, freie Funknetze und Stadtwikis!

4. Open Source fördern!

Freie Software und Freies Wissen sind nicht nur ein förderungswürdiger Wirtschaftsfaktor. Open Source Communities sind essenziell für die Kulturproduktion des 21. Jahrhunderts und schaffen unbestreitbare gesellschaftliche Mehrwerte.

5. Freie und anonyme Kommunikationswege erhalten

Wie beim privaten Gespräch zuhause im Schlafzimmer, im Park oder im Cafe benötigen wir auch in der digitalen Gesellschaft freie und anonyme Kommunikationswege. Es muss weiter Kernbereiche geben, in denen der Staat nichts verloren hat.

6. Demokratie öffnen heißt Transparenz wagen!

Staatliche Informationen gehören unter offene Lizenzen. Informationsfreiheit muss praktiziert werden, geredet wurde schon genug. Partizipationsmöglichkeiten müssen auf allen Ebenen erweitert werden – eDemocracy erschöpft sich nicht in Aktionsplänen zur Verwaltungsmodernisierung! Offene Schnittstellen sind notwendig für die demokratische Teilhabe.

7. Staatliche Infrastrukturen befreien!

Die digitalen Infrastrukturen des Staates müssen frei, offen und demokratisch kontrollierbar sein. Nur offene Standards und die Verwendung freier Software garantieren einen diskriminierungsfreien und nachhaltigen Zugriff auf Vorgänge und Abläufe in Politik und Verwaltung.

8. Internet ist Grundversorgung

Kommunen müssen jedem Bürger einen Basiszugang zum Internet ermöglichen. Nicht am Internet partizipieren zu können bedeutet heute den Ausschluss aus weiten Teilen der gesellschaftlichen Partizipation, das Abschneiden von Bildungs- und Informationsmöglichkeiten.

9. Urheberrecht reformieren!

Das Urheberrecht muss den gesellschaftlichen Realitäten angepasst werden - nicht die gesellschaftlichen Realitäten dem Urheberrecht. Es müssen Wege gefunden werden neue Technologien nicht zu verdammen sondern sie zu umarmen und die Leistung der Kreativen dabei angemessen zu honorieren.

10. Gleiche Chancen für Alle!

Die Netzneutralität muss festgeschrieben werden: es darf keine Klassengesellschaft im Netz entstehen. Um Innovation zu ermöglichen braucht es die diskriminierungsfreie Gleichbehandlung aller Daten im Internet.

11. Medienkompetenz für Politiker / Internetpolitiker nachhaltig ausdrucken

Wir brauchen Politiker, für die das Internet kein Fremdkörper ist. Wir brauchen medienkompetente Politiker, die es sich nicht erst ausdrucken lassen müssen. Wir brauchen Politiker, die sich selbst im Netz bewegen und darin kommunizieren. Nur so wird es eine Gesetze geben, die eine freie, offene und nachhaltige Digitale Gesellschaft ermöglichen.

Mercedes Bunz - Die Geschichte des Internet
Netzkritik. Materialien zur Internet- Debatte
Electronic Government - Vom User zum Bürger. Zur kritischen Theorie des Internets

Amir Gutfreund - Unser Holocaust

In der gestrigen aspekte-Sendung habe ich ein sehr schönes Interview mit dem israelischen Autor Amir Gutfreund gesehen, der die vielbeschworene Holocaust-Keule, die ja laut Martin Walser et alibi immer wieder gegen die Deutschen geschwungen wird, charmant entschärft:

“Ich muss niemanden sagen: ‘Weil Deine Vorfahren meinen Vorfahren dies und jenes angetan haben, musst Du jetzt … - nein! (…) So etwas wie eine historische Instanz gibt es nicht. Niemand wird Euch Deutsche verurteilen, wenn Ihr Israel nicht helft. Natürlich gibt es vernünftige Gründe: weil wir die Front bilden gegen den radikalen Islam. Dieser Krieg richtet sich gegen euch. Wir sind nur die Vorspeise, das Hauptgericht seid ihr.”
Amir Gutfreund in aspekte vom 2.Mai 2008

Der Roman Unser Holocaust (ausführliche Rezension hier) erzählt die Geschichte eines jungen Israeli und seiner Auseinandersetzung mit den traumatischen Überlebenserfahrungen der älteren Generationen. Mit außergewöhnlichem Gespür für Details und sensibler Komik zeigt Gutfreund die Individualität der Holocaust-Überlebenden, die hinter den Ritualen der öffentlichen Erinnerungskultur ihres Landes immer wieder verloren zu gehen scheinen.

Unser Holocaust (Gebundene Ausgabe)
Unser Holocaust (Taschenbuch)

Norbert Bolz - Das Wissen der Religion

Sehen Sie, in den nächsten 20 Jahren soll sich die Weltbevölkerung erneut verdoppeln. Für eine Welt, die auf egalitäre Ideen gegründet ist, ist das Problem der Überbevölkerung aber unlösbar. Wenn wir garantieren, dass jeder am Leben erhalten wird, der erst einmal geboren ist, werden wir sehr bald nicht mehr in der Lage sein, dieses Versprechen zu erfüllen. Gegen die Überbevölkerung gibt es nur eine Bremse, nämlich dass sich nur die Völker erhalten und vermehren, die sich auch ernähren können.
(Friedrich A. von Hayek in Wirtschaftswoche 6.3.1981)

Der neoliberale Vordenker Friedrich August von Hayek hat in einem seiner denkwürdigen Interviews in der Wirtschaftswoche oftmals allzu frank und frei das ideologische Grundgerüst seiner Eliteformation enthüllt. Jetzt sollte man doch meinen das dergestaltige sozialdarwinistische Denkweisen heutzutage keine glühenden Anhänger mehr fänden, aber anscheinend können sich auch “Männer der Linken” (sic!) einer gewissen herrschaftlichen Attitüde nicht erwehren und zu second hand dealer of ideas im Hayek’schen Sinne werden:

Der vom Magazin FOCUS zum König der Trendforscher gekürte Medientheoretiker Prof. Dr. Norbert Bolz zum Beispiel, ist sich nicht zu blöde, seine private religiöse Erweckung in den Dienst der neoliberalen Stimmungsmache zu stellen. In seinem neuen Buch Das Wissen der Religion schafft er den grandiosen rhetorischen doppelten Rittberger, eines der grundlegenden Ideale des Christentums zu diskreditieren.

Focus: Haben Sie ein Beispiel für die teuflische Rhetorik der Gutmenschen?
Bolz: “Soziale Gerechtigkeit” ist die Maske des Neids, “Teamfähigkeit” ist die Maske des Hasses auf die Ehrgeizigen und Erfolgreichen, “Dialog der Kulturen” ist die Maske der geistigen Kapitulation. Überhaupt: Das was man Political Correctness nennt, ist die aktuelle Rhetorik des Antichristen.
(Focus 17/2008)

Ja, so wird es wohl sein. Auf in den Kampf gegen die Schreckensherrschaft der Erwerbslosen und Niedriglohnbeschäftigten die den neoliberalen Gedanken in ihr engstirniges und neiderfülltes Korsett zwingen wollen!

Buchtip: Kritik des Neoliberalismus

The Corporation, Das Netz und die Stammzellen-Debatte

Inspiriert von den Debatten der Transmediale 08, über die ich zu Beginn diesen Jahres auf realvinylz.de berichtet habe, schaute ich mir vergangene Woche endlich den hochgelobten Dokumexploitation-Film The Corporation von Mark Achbar und Jennifer Abbott - nach einem Buch von Joel Bakan - an.

Der Film wurde in der alternativen Community u.a. als ‘Lord of the Rings of modern documentaries’ bezeichnet und berichtet - unter Zuhilfenahme der ‘üblichen Verdächtigen’ Noam Chomsky, Naomi Klein und Michael Moore - über das pathologische Streben der Konzerne nach Geld und Macht.

The Corporation Trailer
The Corporation (OmU)

In der darauffolgenden Debatte mit meiner Freundin über die Gefahren und Vorteile populistischer Dokumentarfilme, denn ein solcher ist The Corporation in jedem Fall, schälten sich zwei mögliche Analyseformen heraus:

Entweder man beschreibt das herrschende System mit Hilfe der Kritischen Theorie exakt und detailliert, wie es z.B. der hochgeschätzte Kollege Hans-Christian Psaar in seinem Blog unkultur.olifani.de oder die Jungle World tun, und läuft Gefahr sich in mikropolitische Grabenkämpfe oder analytische Endlosschleifen zu verstricken oder man tritt mit einem eingängigen, MTV-esken, reißerischen und suggestiven Machwerk an die Öffentlichkeit und bringt aber eventuell auch die Menschen zum Nachdenken, die sonst nie mit derlei Gedankengut in Kontakt gekommen wären.

In diesem Sinne ist The Corporation ein gutgemachter Film, der die richtigen Themen bespricht und hochinteressante Ansätze birgt, aber teilweise mehr als haarscharf an verkürzter Kapitalismuskritik und merkwürdigen Tautologien vorbeischrammt.

Wie man es besser, ebenso interessant und richtig machen kann, zeigt Lutz Dammbeck in seinem Laptop-Roadmovie Das Netz.

Das Netz ist eine freejazzige Meditation über Ted Kaczynski’s Unabomber-Manifest und die “Revolution gegen den technologischen Fortschritt”. In dem Film kommen sowohl avantgardistische Vordenker der Kybernetik und moderner Kommunikationstechnologie, als auch LSD-Prankster zu Wort, die von Dammbeck in loser - durch ein Sketchbook zusammengehaltene - Assoziation verknüpft werden. Zwar setzt der Film durchaus Konzentration und ein Interesse am komplexen theoretischen Themenpark voraus, belohnt aber mit Inspiration und einem unaufdringlichen Reset des eigenen Weltbildes.

Interview mit Heinz von Foerster in Das Netz

2 x 2 = grün. Zwei mal zwei gleich grün. [2 CD]
Einführung in den Konstruktivismus.

Die rhizomatische Denkweise von Das Netz und die Information zur Patentierung von Lebewesen aus The Corporation haben mich auf einen völlig unter den Tisch gekehrten Aspekt der Stammzellen-Debatte und der letztwöchigen Abstimmung gebracht:

Während das Hauptaugenmerk zwischen den ethischen Fragen Schwerstkrankenheilung versus Schutz des ungeborenen Lebens oszillierte, fiel mir auf, das immer von ‘der Forschung’ und ‘der Wissenschaft’ gesprochen wurde. Es dürfte mittlerweile jedem klar sein, das man nicht gleichzeitig von wirtschaftlich gesponsorten Elite-Universitäten und freier, altruistischer und von wissenschaftlichem Geist beseelter Forschung sprechen kann. Oder anders gefragt: Wer ist eigentlich die Wissenschaft?

Forschung an Stammzellen dient meiner Ansicht nach in erster Linie der Erforschung patentierbarer Genstränge, Aminosäuren, Enzymen und ähnlicher biochemischer Enigmen zur warenförmigen Vermarktung. Dabei spielen die Eigentumsverhältnisse an Körpersubstanzen eine große Rolle.

Denn schließlich geht es im Endeffekt um die grundsätzliche Frage ob eine Abstraktion wie geistiges Eigentum von Individuen 1:1 auf Konzerne angewandt werden kann und darf.

Die Theorie vom Geistigen Eigentum entstand größtenteils erst in der Neuzeit, vor allem ab dem 18. Jahrhundert und dort im Zusammenhang mit dem Nachdruck von Büchern, wohl um es Einzelpersonen unabhängig von Institutionen zu ermöglichen von ihrer intellektuellen Schöpfung zu profitieren. Sollen aber deswegen Heilmittel oder Therapieformen einer bestimmten Firma gehören?

‘Die Gesellschaft sieht sich mit der schlichten Tatsache konfrontiert, dass der Ausschluss vom Besitz schöner und nutzbringender intellektueller Erzeugnisse – und von dem Wert all dieser Wissenszuwächse für die Menschen – nicht länger der Moral entspricht, wenn jedermann sie zu den gleichen Kosten wie jede Einzelperson besitzen kann. Hätte Rom die Macht gehabt, jedermann zu ernähren, ohne dass daraus weitere Kosten als die entstanden wären, die für Cäsars eigene Tafel zu zahlen waren, hätte man Cäsar mit Gewalt verjagt, wenn noch irgend jemand hätte verhungern müssen. Das bürgerliche System des Eigentums verlangt jedoch, Wissen und Kultur nach Maßgabe der Zahlungsfähigkeit zu rationieren.
Eben Moglen - dotCommunist-Manifesto

Mehr und besser formuliertes Wissen zum Themenkomplex als in meinem kurzen Abriss bietet Felix Stalder in Geistiges Eigentum: Zur Kritik an der Aneignung kultureller Produktion.