Platte des Tages: Oktoberfest [1998, Auftrieb 008]

Wolfgang Voigt hätte sich keinen besseren Titel für diesen Track ausdenken können. Denn auch wenn die Quelle des Tracks alles andere als aus Bayern stammt, so deckt er dessen unbewusstes Potential voll auf: als Blaskapellensteilvorlage, dass es - ohne platt zu sein - wunderbar in Techno integriert werden kann. In 98er Techno, wohlgemerkt, als Väth gerade auf dem Heckmann-Trip war - dieser mit seiner Ton, Steine, Scherben-Serie ein mittelgroßes Sägezahnrevival einläutete, das von Berlin (Taksi) bis München (Kurbel) reichte und eben der anderen Rheinstadt Köln zu einem Schatz meiner Plattenkiste verhalf.

Definitiv kein Kanonklassiker, für mich aber immer wieder spielenswert. Sowas konnte man damals noch vor stinknormalen Schülern auf einer Abiparty spielen - neben Rush und den Space DJs - was heute unmöglich wäre, so ein Statement abzulassen, dass auch noch freudig angenommen wird. Aber das nur am Rande als kleine Kulturkritik ;)

Das zünftige Sample stammt übrigens aus dieser Quelle.

2 Responses to “Platte des Tages: Oktoberfest [1998, Auftrieb 008]”

  1. Die Idee hatte Herr Voigt natürlich nicht als Erster: http://www.youtube.com/watch?v=LRqmPL0vmtQ … Wolfgang ist halt ein Acidfreak der ersten Stunde…

  2. Geiler Track, klingt ziemlich hart, die Bässe pumpen gut. Erinnert ein wenig an die guten, alten Paffendorf-Scheibchen, die etwa zur selben Zeit auf den Markt kamen. Sowas kommt zu fortgeschrittener Stunde recht gut auf dem Dancefloor. :-)

Discussion Area - Leave a Comment




Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.